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Nach Kritik von Köllner: Jetzt spricht Club-Trainer Schommers

Chefcoach äußert sich zu den Vorwürfen seines Vorgängers - 24.04.2019 17:42 Uhr

Ersetzte Michael Köllner im Februar als Club-Trainer: Boris Schommers (li.) © Sportfoto Zink/DaMa


"Ob es bei einer möglichen Freistellung Michaels eine Absprache gegeben hat - die hat es nicht gegeben", stellte Schommers in einem Interview bei Sky Sport News HD klar. In einem Fernsehauftritt beim Bayerischen Rundfunk vorherige Woche äußerte Köllner seinen Unmut darüber, dass sein damaliger Assistent nach seiner Freistellung das Amt übernahm. "Das war so nicht abgesprochen", lautete Köllners Aussage.

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Nach Meinung Schommers haben sich die beiden nie über dieses Thema unterhalten und auch keinen Bedarf gesehen, da der ehemalige Sportvorstand Andreas Bornemann immer gesagt habe, er halte am Trainerteam fest. Bornemann wurde allerdings gemeinsam mit Köllner am 12. Februar vom Aufsichtsrat des 1. FC Nürnberg freigestellt. Schommers durfte bleiben – und wurde Interimstrainer beim Club.

Vorerst keine Aussprache

Zu einer Aussprache zwischen dem ehemaligen Trainerduo wird es vorerst nicht kommen, denn laut Schommers habe Köllner klargemacht, "dass er keinen Bedarf sieht und kein Gesprächsbedarf gewünscht ist. Deshalb lassen wir es erst mal dabei beruhen und was in Zukunft ist, wird man sehen."

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Schommers steckt mit seiner Mannschaft aktuell mitten in der Vorbereitung auf das fränkisch-bayerische-Derby am Sonntag (18 Uhr, im Live-Ticker auf nordbayern.de) gegen den FC Bayern München. "Wir wissen, dass uns ein perfekter Tag gelingen muss, um etwas hierzubehalten. Aber genau das werden wir versuchen", lautet die Kampfansage des 40-Jährigen.

tso

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