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PETA-Ranking: So vegan-freundlich ist das Max-Morlock-Stadion

Auf Platz eins landet der FC Schalke 04 mit vielen veganen Optionen - 06.06.2019 13:02 Uhr

Bratwurst oder Linsencurry? Für Veganer können Stadionbesuche zum Problem werden. © Sportfoto Zink / DaMa


Während die Spieler auf dem Rasen schwitzen, stärken sich die Fußballfans im Stadion gerne mit verschiedenen Leckereien. Dabei ist die Auswahl riesig: 34 Kioske sind im Max-Morlock-Stadion angesiedelt, die hungrige Besucher mit zum Beispiel Pizza, Fischsemmeln, Fleischkäse oder "drei im Weckla" versorgen. Diese Gerichte sind zwar lecker, aber eben nicht vegan.

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"Danke Fans!": Das Max-Morlock-Stadion ist eröffnet

Rechtzeitig zum Saisonstart ist das neue Stadionlogo fertiggeworden: Bürgermeister Christian Vogel und das geschäftsführende Vorstandsmitglied der Consorsbank Kai Friedrich haben am Oberrang den Schriftzug Max-Morlock-Stadion und den stilisierten Morlock-Kopf enthüllt.


PETA veröffentlicht bereits zum 14. Mal nach der Fußballsaison ein Ranking, in dem die veganen Optionen in den Fußballstadien erfasst werden. Das Max-Morlock-Stadion des 1. FC Nürnberg sichert sich mit neun Punkten den siebten Platz. Mit veganer Bratwurst, Gemüse-Bratlingen, Pommes und Laugengebäck hat das Stadion beim Ranking Punkte gesammelt. Damit liegt der Club punktgleich mit Fortuna Düsseldorf, dem Hamburger SV und dem SC Freiburg.

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Schalke Meister - zumindest was Veganismus angeht

Die Veltins-Arena vom FC Schalke 04 wurde zum dritten Mal in Folge mit großer Punktedifferenz, 31 an der Zahl, Meister in der PETA-Tabelle. Dort haben die Fans also die meisten veganen Gerichte zur Auswahl. Übrigens ist dabei von wesentlich mehr als Pommes und Ketchup, die ja auch vegan sind, die Rede. Für Veganer gibt es zum Beispiel Linsenravioli mit Curry-Kokossoße, veganen Lahmacun mit gegrilltem Gemüse und scharfer Soße, einen veganen Grillgemüse-Wrap und sogar Smoothies und einen veganen Muffin zur Auswahl. Dicht gefolgt werden die Schalker von RB Leipzig und dem FC St. Pauli. In anderen Stadien bestehe aber noch Handlungsbedarf, merkt PETA an.

Drei Punkte für vegane Gerichte

PETA beurteilte beim Ranking nach einem für Fußball-Fans bekannten System: Für vegane Gerichte gibt es drei volle Punkte, für vegane Snacks immerhin einen. "Immer mehr Fans erkennen die dramatischen Folgen des Fleischkonsums für Mensch, Tier und Klima. Vorbilder sind unter anderem auch Sportler, wie beispielsweise André Schürle, Mario Götze, Serge Gnabry, Andreas Luthe, Daniel Didavi, Yannick Gerhardt, Mitchell Weiser und Luca Waldschmidt. Da ist es schön, dass auch die Fans in vielen Stadien leckere vegane Gerichte zur Auswahl haben", so Felicitas Kitali, Ernährungswissenschaftlerin und Fachreferentin für Ernährung bei PETA.

 

mlk

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