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Pinola spielt, Messi trifft: Argentinien in der Quali auf Kurs

Ex-FCN-Liebling absolvierte gegen Bolivien sein zweites Länderspiel - 30.03.2016 14:58 Uhr

Kam unerwartet zu einer späten Ehre: Javier Pinola absolvierte gegen Bolivien sein zweites Länderspiel. © dpa/Nicolas Aguilera


Sein bis gestern einziges Länderspiel für die "Albiceleste" bestritt die ehemalige FCN-Ikone am 5. Juni 2007 in einem Freundschaftspiel gegen Algerien, kurz nachdem er mit dem Club den DFB-Pokal gewonnen hatte. Fast neun Jahre später folgte, im Alter von 33 Jahren, Javier Pinolas zweites Länderspiel - diesmal ein richtiges, handelte es sich doch um ein Qualifikationsspiel für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland.

In diesem bezwang Argentinien am Dienstagabend in Córdoba Bolivien mit 2:0. Gabriel Mercado (19.) markierte das 1:0, bevor Superstar Lionel Messi in der 30. Minute per Elfmeter seinen Jubiläumstreffer im Dress der Albiceleste markierte. "Ich bin glücklich, dass wir sechs Punkte geholt haben, das war unser Ziel", sagte Messi mit Blick auf den Doppelspieltag – am Donnerstag hatte Argentinien in Chile 2:1 gewonnen. Messi will nach dem 499. Tor seiner Karriere nun sein 500. am kommenden Samstag im Clasico seines FC Barcelona gegen Real Madrid erzielen. "Das wäre ein schönes Szenario", so der 28-Jährige.

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Pinola und der FCN: Das war die ganz, ganz große Liebe

Javier Pinola steht für Leistungsbereitschaft, Leidenschaft und Liebe zu seinem Verein. Zehn Jahre ging der Pokalsieger von 2007 mit dem FCN durch dick und dünn. Bis, ja bis ein trister Juni-Tag Gewissheit brachte. 2016 feierte Pino seine Rückkehr in die Nationalmannschaft, bei seinem Klub River Plate ist er eine der Säulen. Feliz cumpleaños, du Freund der Stadt!


Pinola war in der Innenverteidigung neben einem anderen Altstar von Anfang an über die vollen 90 Minuten zum Einsatz gekommen, er verteidigte neben Martin Demichelis, 35, ehemals beim FC Bayern München angestellt. Pinola profitierte bei seinem zweiten Länderspiel von den Absenzen von Ramiro Funes Mori (Gelbsperre), Nicolas Otamendi, Ezequiel Garay, Jonathan Maidana und Mateo Musacchio (alle verletzt). Wirklich viel hatten die beiden Veteranen in Argentiniens Abwehr dann gegen harmlose Bolivianer nicht zu tun. "Er absolvierte eine ruhige Partie", bilanzierte die argentinische Zeitung La Nacion.

Argentinien sprang durch den legeren 2:0-Sieg auf Rang drei. Die Tabelle führen nach dem 6. von 18 Spieltagen Uruguay und Ecuador an (beide 13 Punkte), Dritter Argentinien (11) rangiert vor Copa-America-Sieger Chile (10). Fünfter ist Kolumbien (10 Punkte) nach dem Sieg in Barranquilla gegen Ecuador, gefolgt von Brasilien (9).  Die zehn südamerikanischen Mannschaften spielen im Modus jeder gegen jeden. Die ersten vier Plätze garantieren sicher die Teilnahme in Russland.

 

 

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