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Sararer: "Das war eine dumme Aktion von mir"

Die Stimmen zur 0:1-Niederlage bei Eintracht Braunschweig - 24.10.2016 05:25 Uhr

Sercan Sararer sah gegen Braunschweig einen total unnötigen Platzverweis. © Sportfoto Zink / WoZi


Sercan Sararer: "Wir haben uns alle viel vorgenommen, und das war eine dumme Aktion von mir, bei der ich mich von meinen Emotionen habe leiten lassenn, das tut mir von ganzem Herzen leid. Ich weiß es selber - das braucht mir keiner sagen - was das für eine Aktion war. Ich habe mich bei der Mannschaft schon entschuldigt und sie hat es auch angenommen. Den Rest vom Spiel war ich auf der Tribüne gesessen, ich habe mich Scheiße gefühlt, ich fühle mich immer noch Scheiße, weil die Mannschaft nur zu zehnt war und ich nicht da war und ihr helfen konnte."

Stefan Ruthenbeck:  "Ich glaube schon, dass Braunschweig verdient gewonnen hat, aber es ist in dem Spiel halt sehr viel passiert. Wir haben moralisch viel investiert in diese Partie. Braunschweig hat gut begonnen, da hat man gemerkt, dass der Gegner als Tabellenführer im Flow ist. Aber so nach 5-8 Minuten waren wir dann mit dem Gegner auf Augenhöhe, haben selbst Chancen kreiert und Druck aufgebaut. Ich hatte das Gefühl, dass der Gegner da Probleme mit uns hatte. Dann kam die Gelb-Rote Karte, die so nicht passieren darf. Da will ich Sercan auch nicht in Schutz nehmen. Aber bei seinem ersten Foul gleich eine gelbe Karte zu geben, das war schon sehr fraglich, das lernen wir in unseren Lehrgängen immer anders. Das war dann sowas wie der Dosenöffner für Braunschweig. Meine Mannschaft hat viel Herzblut gezeigt, sich dagegen gestemmt, konnte sich aber für den Aufwand nicht belohnen. Wir müssen jetzt langsam Ergebnisse einfahren, es wird Zeit, dass wir zu Punkten kommen."

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Zu zehnt am Remis geschnuppert - Fürth verliert in Braunschweig

Eine Unbeherrschtheit von Sercan Sararer hat der SpVgg Greuther Fürth den nächsten Rückschlag in der 2. Bundesliga eingebrockt. Die Spielvereinigung hielt gut dagegen, doch nach einem frühen Platzverweis unterlag das Kleeblatt bei Tabellenführer Eintracht Braunschweig mit 0:1. Die Bilder der Partie.


Ramazan Yildirim: "Von der Mannschaft war das Spiel gut, das war auch das, was wir sehen wollten, was wir zuletzt haben vermissen lassen. Das war eine Niederlage, die so hätte nicht sein müssen. Wenn man die ersten 23 Minuten gesehen hat, dann gehörten die ersten beiden Aktionen im Spiel Braunschweig, da hatten sie zwei gute Chancen, aber danach haben wir es kontrolliert und wir haben Braunschweig vor Probleme gestellt, sie hatten keine Lösungen gegen uns, haben sich keine Torchancen mehr herausgespielt. Nach der Gelb-Roten Karte wurde es ein anderes Spiel, da waren andere Tugenden gefragt, und diese hat die Mannschaft gezeigt. Das war von der Mannschaft eine gute Reaktion."

Robert Zulj: "Bei uns stand heute eine Mannschaft auf dem Platz von der Einstellung her, Hut ab vor der Mannschaft. Wir hatten nur das Glück nicht auf unserer Seite. Aber wir dürfen jetzt den Kopf nicht hängen lassen. Wenn wir gemeinsam als Mannschaft auf dem Platz stehen, dann gibt es auch kein Team in der zweiten Liga, das uns auseinander nimmt."

Torsten Lieberknecht: "Am Ende war's ein schwer erkämpfter Sieg, die Schlüsselszene war die Gelb-Rote Karte, weil die Fürther vorher gezeigt haben, dass sie spielerisch eine der besten Mannschaften der Liga sind."

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Gut dagegen gehalten, Chancen gehabt - doch nach Sercan Sararers unnötigem Platzverweis unterlag die SpVgg Greuther Fürth Tabellenführer Eintracht Braunschweig knapp mit 0:1. Den aufopferungsvollen Kampf in Unterzahl honorierten die User mit ordentlichen Zensuren - nur einer kommt richtig schlecht davon.


  

nb

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