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"Stolz und glücklich": Club-Zugang Schleusener im Interview

27-Jähriger über den neuen Arbeitgeber, seine Verletzung und die Bundesliga - 10.07.2019 15:29 Uhr

Bei seiner Vorstellung im Hotel Eder sprach der 27-Jährige, der noch an den Folgen seines Schienbeinbruchs Ende März laboriert, unter anderem über...

...den Wechsel: "Es lief ja jetzt schon einige Zeit, aber es gab keinen Druck. Ich war individuell im Training und es war abzusehen, dass es für den Start leider nicht reichen wird. Für mich war es aber noch wichtig, in Maria Alm zur Mannschaft zu stoßen."

...einen Eingriff am Freitag: "Es war eine Schraube, die entfernt wurde, der Nagel bleibt mindestens eineinhalb Jahre drin. Das war eine Sache von acht Minuten, das Ding rauszuholen, danach bin ich wieder nach Hause gegangen. Das Bein ist voll belastbar."

...sein Comeback: "Es gibt einen Plan, aber man darf jetzt nichts überstürzen. Das würde im Endeffekt mir nichts bringen und dem Verein auch nicht. September dürfte es aber werden, das haut hin."

...seine zuvor drei Stationen als Leihspieler: "Da ich einen etwas ungewöhnlichen Karriereweg gegangen bin, musste ich überall und jedes Jahr sofort funktionieren, um den nächsten Schritt zu gehen. Jetzt bin ich stolz und umso glücklicher, langfristig für den Club spielen zu dürfen."

...eine große Liga, die ihm noch fehlt: "Tatsächlich habe ich ab der siebten Liga aufwärts jede Liga mitgenommen. Ich würde lügen, wenn mich die letzte, die Bundesliga, nicht reizen würde."

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Schleusener, Standards und eine fette Hantel: Der Club-Mittwoch!

Da ist er! Fabian Schleusener, der achte Neuzugang des Altmeisters, trifft in Maria Alm auf seine neuen Teamkollegen. Dazu gehört auch Virgil Misidjan, der im Salzburger Land nun auch am Start ist. Die Sportfreunde Kerk und Nürnberger schlagen Ecken en masse, während für Club-Keeper Mathenia ein bisschen Kraftsport auf dem Programm steht. Rein in den Club-Mittwoch!


…sein Alter (27): "Ich hoffe, dass ich das, was ich im Jugendbereich nicht rausgehauen habe, noch hinten dranhängen kann. Solange mich mein Körper trägt, möchte ich spielen. Verletzt war ich ja bis Ende März praktisch nie."

...seinen Schienbeinbruch: "Ich habe das verarbeitet, das geht bei mir relativ schnell. Im ersten Moment war es ein bisschen komisch, aber ich habe mir die Szene direkt danach ein paar Mal angeschaut. Ich habe gelernt, dass es nichts bringt, sich Gedanken zu machen, wenn man es nicht mehr ändern kann." 

Wolfgang Laaß

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