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Vierter Bundesligaabstieg! Schalke trifft nächste Saison wohl wieder auf den FCN

Die Königsblauen können das rettende Ufer nicht mehr erreichen - 20.04.2021 22:39 Uhr

Nach der 0:1-Niederlage gegen Bielefeld muss Schalke sich erstmal aus der Bundesliga verabschieden.

20.04.2021 © Friso Gentsch, dpa


Arminia Bielefeld - FC Schalke 04 1:0 (0:0)

Der FC Schalke 04 ist nach 1981, 1983 und 1988 zum vierten Mal aus der Fußball-Bundesliga abgestiegen. Nach der 0:1 (0:0)-Niederlage bei Arminia Bielefeld am Dienstagabend ist der Sturz in die Zweitklassigkeit, der sich seit Monaten angekündigt hatte, endgültig perfekt. An den verbleibenden vier Spieltagen kann der abgeschlagene Tabellenletzte den Rückstand auf Rang 15 nicht mehr aufholen. Aus bislang 30 Spielen holte Schalke mit ganzen zwei Siegen nur 13 Punkte.

Dem Schalker Abstieg ging ein beispielloser Absturz in den vergangenen 15 Monaten voraus. Schon in der Vorsaison retteten sich die Königsblauen nach nur einem Sieg in der Rückrunde 2019/2020 nur wegen der starken Hinserie vor dem Abstieg. Im Januar 2020 wähnte sich der Vize-Meister von 2018 noch auf Europapokal-Kurs. Unter Trainer David Wagner gelang bis zum vergangenen Sommer kein Sieg mehr.

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Mega-Choreo beim Fan-Fest: Schalke serviert den Club vor zwei Jahren ab

Das Abendspiel der Bundesliga am 24. November 2018 lag ganz im Zeichen der Fanfreundschaft zwischen Schalke und dem FCN. Einer außergewöhnlichen Choreographie zu Beginn des Spiels, folgt eine rasante Partie mit insgesamt sieben Toren. Dass fünf davon auf das Konto der Schalker gehen, trübte den Abend aller, die es mit dem Club halten. Hier kommen alle Bilder zur 2:5-Auswärtsniederlage:


In der laufenden Spielzeit ging das Dilemma weiter. Insgesamt fünf Trainer schafften es nicht, Schalke zu retten. Der aktuelle Chefcoach Dimitrios Grammozis soll die Königsblauen nun in der 2. Liga neu aufbauen und wieder in die Bundesliga führen. Dabei drückt den einstigen Champions-League-Dauergast eine Schuldenlast in Höhe von 217 Millionen Euro. Doch die Finanzvorständin Christina Rühl-Hamers sieht keine existenziellen Probleme: "Wir werden definitiv einen wettbewerbsfähigen Zweitligakader aufstellen können, der in der Lage sein sollte, auch um den Aufstieg mitzuspielen."

Dafür soll der neue Sportvorstand Peter Knäbel sorgen, der als Nachfolger des glücklosen Jochen Schneider den Club nun sportlich neu aufstellen muss.

FC Bayern München - Bayer Leverkusen 2:0 (2:0)

Die Abschiedstour von Hansi Flick steht kurz vor dem meisterlichen Abschluss. Beschwingt durch den Patzer von Verfolger RB Leipzig machte der FC Bayern am Dienstag durch das 2:0 (2:0) den vorletzten Schritt zum Titel. Eric Maxim Choupo-Moting (7. Minute) und Joshua Kimmich (13.) ließen die Münchner über ihren 50. Bundesliga-Sieg gegen Bayer Leverkusen jubeln. "Es war kein guter Auftritt", sagte Bayer-Profi Sven Bender im TV-Sender Sky. "Für uns wäre viel mehr drin gewesen, aber um gegen München was mitzunehmen, musst du am Anschlag spielen." Der starke Bayer-Torwart Lukas Hradecky ärgerte sich über den "willenlosen" Auftritt am Anfang.

Nach dem Wirbel um Flick und dessen öffentlich geäußerten Wunsch nach einer vorzeitigen Vertragsauflösung im Sommer wollten seine Stars unbedingt den nächsten Sieg auf dem Weg zur 30. Meisterschaft zu Bundesliga-Zeiten und damit zum fünften Stern machen.

Eintracht Frankfurt - FC Augsburg 2:0 (1:0)

Eintracht Frankfurt hat in die Erfolgsspur zurückgefunden und die Konkurrenz im Kampf um die Champions League unter Druck gesetzt. Die Hessen kamen am Dienstag zu einem 2:0 (1:0)-Sieg gegen den FC Augsburg und rückten mit 56 Punkten zumindest über Nacht auf den dritten Tabellenplatz vor.

Rückkehrer Martin Hinteregger in der 37. Minute und Torjäger André Silva (58.) mit seinem 24. Saisontreffer erzielten die Tore für die Eintracht, die am Mittwoch am TV in Ruhe die Auftritte der Rivalen VfL Wolfsburg (54) und Borussia Dortmund (49) verfolgen kann. Die Augsburger, für die Alfred Finnbogason (73.) einen Handelfmeter verschoss, haben den Klassenverbleib mit 33 Punkten weiterhin noch nicht sicher.

dpa

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