Samstag, 26.09.2020

|

zum Thema

Wolfsburg fliegt aus der Europa League, Inter ist weiter

Leverkusen muss sich am Donnerstag noch qualifizieren - 05.08.2020 23:24 Uhr

Für den VfL Wolfsburg war es ein enttäuschender Abend.

© SERGEI SUPINSKY, AFP


Bayer Leverkusen bekommt es im Falle des Weiterkommens in der Europa League beim Endturnier mit dem italienischen Spitzenklub Inter Mailand zu tun. Der dreimalige Uefa-Pokalsieger setzte sich im Achtelfinale am Mittwochabend gegen den spanischen Verein FC Getafe in Gelsenkirchen mit 2:0 (1:0) durch. Die Partie war nur in einem K.o.-Spiel auf neutralem Platz entschieden worden, nachdem es wegen der Corona-Pandemie im März erst gar nicht mehr zu einem ersten Spiel gekommen war.

Neben Inter stehen drei weitere Teilnehmer für das Finalturnier in Nordrhein-Westfalen fest. Schachtjor Donezk schaltete den Bundesligisten VfL Wolfsburg mit 3:0 (0:0) in Kiew aus, schon das Hinspiel hatte der ukrainische Meister mit 2:1 gewonnen. Donezk könnte nun auf Eintracht Frankfurt treffen, sollten die Hessen die deutliche 0:3-Pleite gegen den FC Basel noch wettmachen.

Dazu werden sich im Viertelfinale Manchester United und der FC Kopenhagen gegenüberstehen. Man United reichte nach deutlichen 5:0 im Hinspiel ein 2:1 (0:0) gegen den Linzer ASK zum Weiterkommen. Kopenhagen besiegte indes den türkischen Meister Istanbul Basaksehir 3:0 (1:0) und drehte damit das 0:1 aus dem Hinspiel.

Leverkusen muss sich noch qualifizieren

Inter ging durch den belgischen Nationalstürmer Romelu Lukaku in der 33. Minute in Führung. Der eingewechselte Christian Eriksen (83.) sorgte für die Entscheidung. Zuvor hatte Jorge Molina in der 76. Minute mit einen verschossenen Handelfmeter den möglichen Ausgleichstreffer für den Madrider Vorstadtclub verpasst.

Bayer Leverkusen muss sich an diesem Donnerstag im Achtelfinal-Rückspiel gegen die Glasgow Rangers erst noch für die Endrunde der besten Acht in Nordrhein-Westfalen qualifizieren. Nach dem 3:1-Hinspielerfolg in Glasgow vor dem coronabedingten Saison-Abbruch Mitte März hat der Fußball-Bundesligist jedoch eine glänzende Ausgangsposition.

In Manchester schossen Jesse Lingard (57.) und Anthony Martial (88.) den Sieg heraus, Linz war durch Philipp Wiesinger in Führung gegangen (55.). Der nächste Gegner Kopenhagen kam durch zweimal Jonas Wind (4. und 53. Minute) und Rasmus Falk (62.) zum Sieg. Damit kommt es für Kopenhagens Trainer Stale Solbakken im Viertelfinale zur Rückkehr nach Köln. Der Norweger hatte in der Saison 2011/12 den FC trainiert - allerdings mit mäßigem Erfolg. Nach nicht einmal einem Jahr wurde Solbakken freigestellt, die Kölner stiegen am Ende in die 2. Liga ab.

dpa

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus dem Ressort: Sport