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Zurück nach Schweden? Magyar steht in Fürth vor Abschied

Kleeblatt und Hammarby verhandeln über Ablösesumme - Caligiuri bleibt Kapitän - 05.07.2019 09:58 Uhr

Abkühlung und bald Abschied? Richard Magyars Zukunft könnte sich bald klären. © Foto: Wolfgang Zink


Bei den Landfahrten der Spielvereinigung hat Richard Magyar in diesem Jahr nur zugeschaut. Bei den Testspielen gegen den SV Gutenstetten-Steinachgrund (12:0), den ASV Zirndorf (7:0) und auch den SC Eltersdorf am Donnerstagabend (3:1) lief der schwedische Innenverteidiger jeweils nicht auf.

Die offizielle Begründung: leichte Sprunggelenksprobleme. Eine Verletzung käme Magyar momentan auch höchst ungelegen. Denn er steht kurz vor einem Wechsel zu seinem ehemaligen Verein Hammarby IF. Der Sport-Geschäftsführer der Spielvereiningung, Rachid Azzouzi, bestätigte gegenüber den Fürther Nachrichten, dass sich das Kleeblatt und der schwedische Erstligist in Verhandlungen befinden. Es geht nur noch um die Ablösesumme. Azzouzi hatte zuvor immer betont, dass Magyar ein wichtiger Spieler sei, den man nicht verschenken wolle. Momentan aber deutet alles auf eine baldige Einigung hin.

Der stets höfliche und bedacht formulierende Magyar tat sich am Donnerstagmittag nach dem Training sichtbar schwer, die richtigen Worte zu finden. Dass es ihn selbst in seine Heimat Schweden zurückziehe, mag er so nicht bestätigen. "Ich habe hier Vertrauen bekommen, durfte spielen und fühle mich in Fürth wohl. Aber wenn sich mein alter Verein interessiert, muss man nachdenken", sagt er. Sportlich fühle er sich beim Kleeblatt absolut wertgeschätzt.

Mit Mario Maloca hat bereits ein weiterer Innenverteidiger die Spielvereinigung verlassen. Magyar und er sind auch privat befreundet. "So ist das im Fußball. Für zwei Jahre ist man gut befreundet. Und dann sieht man sich nicht mehr viel", sagt er.

Auch ohne Magyar wird in der Innenverteidigung kommende Saison ein starker Konkurrenzkampf herrschen: Mit Marco Caligiuri und Mergim Mavraj spielen die erfahrensten Profis im Kader auf dieser Position. Mavraj bevorzugt als Linksfuß die linke Innenverteidiger-Seite, Caligiuri kann auf beiden spielen.

Dazu kommen die jungen Maximilian Bauer und Paul Jaeckel (vergangene Saison meist noch im zentralen Mittelfeld eingeplant). Alle Kombinationen seien hier möglich, sagt Trainer Stefan Leitl: "Wir haben ja noch drei Wochen Zeit."

Caligiuri bleibt Spielführer

Eine wichtige Entscheidung für die kommende Saison hat der Coach schon vor der Abreise ins Trainingslager am Samstag gefällt: Marco Caligiuri bleibt Spielführer, Torwart Sascha Burchert sein Stellvertreter. Im Trainingslager soll noch ein dritter Kapitän bestimmt werden. Dreifach hält besser – womöglich auch, weil nicht sicher ist, ob Burchert kommende Saison noch für Fürth spielen wird.

Huddersfield hat Auge auf Wittek

Nach FN-Informationen beschränkt sich das Interesse des englischen Premiere-League-Absteigers Huddersfield Town aber nicht alleine auf den Keeper und Vize-Kapitän. Auch Linksverteidiger Maximilian Wittek steht im Fokus der Engländer, die vom Deutschen Jan Siewert trainiert werden.

Und die hierzulande verstärkt nach Spielern suchen. Mit Herbert Bockhorn von der U 23 Borussia Dortmunds hat Huddersfield gerade einen deutschen (und ugandischen) Rechtsverteidiger verpflichtet. An Wittek sind allerdings noch weitere Vereine interessiert.

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