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VfL-Baskets in Ansbach: Testspiel der alten Rivalen

Die Treuchtlinger waren lange dran, verloren in der Schlussphase aber noch deutlich mit 69:99 - 22.10.2020 11:22 Uhr

Gab allen Spielern reichlich Einsatzzeit: VfL-Trainer Stephan Harlander.

21.10.2020 © Archivfoto: Uwe Mühling


Das Ergebnis wollten beide Seiten aber nicht überbewerten. Sowohl für Ansbachs Coach Martin Ides als auch für den Treuchtlinger Trainer Stephan Harlander ging es vor allem um die Vorbereitung auf die neue Saison, hinter der aufgrund der jüngsten Corona-Entwicklung allerdings ein dickes Fragezeichen steht.

Wie berichtet wurde die 1. Basketball-Regionalliga Südost nach dem Abbruch der vergangenen Spielzeit in zwei Gruppen geteilt. Der Fast-Meister aus Ansbach spielt im Norden, Treuchtlingen im Süden. Die mittelfränkischen Rivalen können frühestens in den Playoffs/Playdowns aufeinandertreffen, die nach der Punkterunde geplant sind.

Saisonstart naht

Für Ansbach geht es in der Nord-Gruppe bereits an diesem Samstag, 24. Oktober, gegen Aufsteiger Veitshöchheim los. Die VfL-Baskets sollen am Sonntag, 1. November, in Rosenheim starten. Ob es tatsächlich soweit kommt, daran hegt VfL-Coach Harlander durchaus seine Zweifel. Er sagt aber auch: "Wir müssen und wir werden vorbereitet sein".

Das Testspiel in Ansbach hat er ganz bewusst nicht als Derby gesehen, das man unbedingt gewinnen muss. Harlander ging es vielmehr darum, alle mitgereisten 13 Spieler einzusetzen. "Jeder hat mindestens zwölf bis 15 Minuten gespielt. Da hat man auch gesehen, wer von den unerfahrenen Spielern noch Defizite hat".

Das klare Resultat täuschte ein wenig über den Spielverlauf hinweg. Ansbach führte nach dem ersten Viertel mit 24:22, zur Pause mit 48:39 und nach dem dritten Abschnitt mit 72:59. Bis Mitte des letzten Viertels war der VfL noch in Schlagdistanz, dann allerdings zogen die physisch starken Hausherren davon. Aufgrund des munteren Durchwechselns war das Spiel für Harlander eher ein "Muster ohne Wert".

VfL Treuchtlingen: Wörlein (21 Punkte), Beierlein (14), Schmoll (12), Geiselsöder (10), Lyuvenovych (4), Huhn (2), Jonathan Schwarz (2), Stecher (2), Rettner (2), Eckert, Rapke, Moritz Schwarz, Hahn.

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