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VfL-Center Luca Wörrlein: 60 Punkte in zwei Spielen

Treuchtlinger Korbjäger trumpft nicht nur in der Regionalliga, sondern auch in der Bayernliga auf - 15.01.2020 07:08 Uhr

Treffsicherer VfL-Youngster: Luca Wörrlein ist derzeit kaum zu bremsen. © Foto: Uwe Mühling


Sowohl am Erfolg der Regionalliga-Mannschaft gegen Herzogenaurach als auch am Sieg der Bayernliga-Zweiten gegen den TSV Jahn Freising war er mit 27 beziehungsweise 33 Punkten maßgeblich beteiligt. "Der Junge ist überragend gut", stellte denn auch Herzogenaurachs Coach Nikola Jocic fest.

Aber natürlich wissen sie auch bei den VfL-Baskets ganz genau, was sie an ihrem erst 19 Jahre alten und 2,03 Meter großen Center haben: "Luca hat sich phänomenal entwickelt", unterstreicht beispielsweise der stellvertretende Abteilungsleiter Josef Ferschl. Auch gegen Freising konnte sich die VfL-Zweite wieder auf ihren Topscorer verlassen. Für seine 33 Punkte in diesem für den Klassenerhalt so wichtigen Duell benötigte Wörrlein nur die ersten drei Viertel – im Schlussabschnitt konnte er für das Spiel der "Ersten" geschont werden. Der Sieg gegen Freising rundete ein erfolgreiches Wochenende der Treuchtlinger Korbjäger ab, denn auch die U18 (86:48 bei Tuspo Nürnberg) und die U16 (71:56 beim TSV Nördlingen) gewannen ihre Partien.

Die zweite Treuchtlinger Herrenmannschaft feierte im ersten Heimspiel des neuen Jahres einen 81:70-Erfolg gegen den TSV Jahn Freising. Von Beginn an dominierten die Gastgeber mit Luca Wörrlein und Sebastian Burger unter dem Korb, und gingen mit einer Sieben-Punkte-Führung in die erste Viertelpause. Der zweite Durchgang verlief ausgeglichener. Die Gäste aus Oberbayern gaben nie auf, aber es gelang ihnen nicht, den Rückstand zu verkürzen. Beim Stand von 45:37 wurden die Seiten gewechselt.

Drei "Dreier" von Tobias Hornn (insgesamt 19 Punkte) brachten im dritten Abschnitt die vorzeitige Entscheidung. Im letzten Viertel gelang es den Hausherren, ihren Vorsprung zu verwalten. Am Ende gewannen sie verdient mit 81:70. Sichtlich erleichtert war nach dem Sieg auch Coach Marius Lang, der mit der Leistung seiner Spieler, vor allem mit den U16-Akteuren, sehr zufrieden war.

Lang muss derzeit mit einer relativ dünnen Personaldecke zurechtkommen: Yannik Rapke und Moritz Rettner dürfen laut Statuten nur noch in der "Ersten" spielen, Tobias Heinz und Axel Mathes sind in der Winterpause zum TSV 1860 Weißenburg gewechselt. Zudem stehen die Fruth-Brüder Leon und David studienbedingt kaum noch zur Verfügung. Umso wertvoller war der Erfolg.

VfL Treuchtlingen II: Luca Wörrlein (33 Punkte), Tobias Hornn (19, davon 5 Dreier), Moritz Schwarz (9), Sebastian Burger (9), Paul Mutterer (4), Moritz Eckert (3), Simon Lehner (3), Robin Dienst (1), Jens Kummer und Felix Vogt.

UWE MÜHLING

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