Montag, 24.02.2020

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Werte-Diskussion an Schule in Eckental angestoßen

Ergebnisse des P-Seminars sind für alle Mitschüler zugänglich - 22.01.2020 11:00 Uhr

Die von Schülern moderierte Diskussion mit Schulleiter Burkard Eichelsbacher (2. v. l.), Bürgermeisterin Ilse Dölle (rechts), Lehrer des Jahres 2016 Nicolas Schmidt (3. v. l.) und Martina Switalski (4. v. l.). © Udo Brandt


Knigge und sein Werk "Über den Umgang mit Menschen" sind aktueller denn je. Das zeigte sich beim Abschlussabend einer Wertewoche am Gymnasium Eckental.

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Eine Note auf dem Abiturzeugnis bescheinigt den Absolventen ihre Leistungen in einem Projekt-Seminar. Darin müssen sich die Schülerinnen und Schüler selbstständig mit einem Projekt auseinandersetzen, dieses planen, umsetzen und auswerten. Betreut und unterstützt werden sie dabei von einem Fachlehrer. 20 Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs am Gymnasium Eckental wollten untersuchen, welche moralischen Werte in unserer Gesellschaft und natürlich auch in der Schülerschaft wichtig sind. Sie wollten mit ihrer Arbeit einen Impuls setzen, sich traditionelle und aktuelle Werte bewusst zu machen, und mit den herausgearbeiteten Ergebnissen auf einer Wertetafel und entsprechenden Tafeln auf dem Schulgelände für Nachhaltigkeit sorgen.

Befragungen und Abstimmungen unter den Eltern und in den einzelnen Jahrgängen ergaben schließlich Schwerpunkte für die Wertewoche. So "unterrichteten" die Abiturienten die Schüler der Jahrgänge 5/6 an einem Tag zum Thema Freundschaft und Fairness, die Jahrgänge 7/8 an einem weiteren Tag zum Thema Mobbing, die Schüler der 9. und 10. Klassen zum Thema Selbstliebe/Selbstbewusstsein und die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe zum Thema Rassismus und Courage.

Musik und Poetry-Slam-Beitrag

Den Abschluss dieser Wertewoche gestalteten die Projektteilnehmer mit einem Abend, an dem – eingerahmt von musikalischen Beiträgen und Prosa aus dem Slam-Bereich – der Verlauf und die Ergebnisse präsentiert wurden und eine Werte-Diskussion stattfand. Dazu eingeladen waren Bürgermeisterin Ilse Dölle, Schulleiter Burkard Eichelsbacher, die Autorin und Regisseurin Martina Switalski, der Lehrer des Jahres 2016 Nicolas Schmidt, ehemalige Schüler und der aktuelle Schülersprecher der Schule.

Der erste Wert „Toleranz“ wurde schon öffentlich präsentiert.


In der Diskussion ging es um aktuelle Probleme, wie Sinnhaftigkeit der Notengebung, Fairness im Sport, respektvollen Umgang miteinander und entsprechende Toleranz, um Äußerlichkeiten, um Konsum und Egoismus.

Anna Reichel, eine Sprecherin der Projektgruppe, zeigte sich nach Abschluss der Wertewoche positiv überrascht. Bei anfänglicher Skepsis habe sich der große Aufwand gelohnt, für alle Schülergruppen geeignetes Material vorzubereiten und gemeinsam Ergebnisse herauszuarbeiten; dies wurde inzwischen durch positive Rückmeldungen von Lehrern und Schulleitung bestätigt. Schulleiter Eichelsbacher äußerte sich mit großem Stolz über seine Schüler.

In den nächsten Tagen macht sich die Projektgruppe an die Arbeit, herausgearbeitete Werte-Begriffe an den Säulen vor dem Haupteingang anzubringen, damit ein ständiges Bewusstmachen des Miteinander-Umgehens erfolgen kann.

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Der Landkreis Erlangen-Höchstadt veranstaltete seinen Familientag "Famifun" heuer in Eschenau. Attraktionen gab es zuhauf, rund 30 Stationen und Angebote sorgten bei bestem Wetter für ebenso gute Stimmung. Beim Naturquiz gab es knifflige Fragen zu beantworten, es galt einen Abenteuerparcours zu bewältigen; auch ein Morsediplom konnte erworben werden; Glücksrad und Schokokussschleuder standen parat und überall gab es kleine Belohnungen.


Symbolisch für den entstehenden Werteweg wurde am Abend eine erste Tafel enthüllt. Die Begriffe Toleranz, Respekt und Höflichkeit werden dann ganz sicher zu sehen sein, denn diese waren den Schülerinnen und Schülern nach Befragungen ganz besonders wichtig.

UDO BRANDT

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