11°

Dienstag, 23.04.2019

|

zum Thema

Neue Zahlen: Das sind die 30 größten Arbeitgeber der Region

Anzahl der Beschäftigten in Mittelfranken weiterhin stabil - 30.11.2016 11:11 Uhr

Mit rund 37.000 Beschäftigten in Mittelfranken stellt Siemens in der Region die meisten Arbeitsplätze zur Verfügung. © dpa


Alle Unternehmen zusammengerechnet beschäftigen die Top 30 Mittelfrankens über 126.000 Menschen. Noch vor sechs Jahren waren das gut 12.000 weniger. Ein direkter Vergleich mit dem Vorjahr ist schwierig, weil für Electrolux und für Atos – das Unternehmen wird mit Standorten in Nürnberg, Fürth und Erlangen erstmals erfasst – keine vergleichbaren Vorjahreszahlen vorliegen.

Diese Stabilität zeigt sich beispielhaft beim unangefochtenen Spitzenreiter des Job-Rankings, dem Siemens-Konzern mit seinen allein 37.000 Beschäftigten in Mittelfranken. Ungeachtet aller Meldungen über Stellenabbau und Verlagerungen hat sich an dieser Mitarbeiterzahl innerhalb des zurückliegenden Jahres nichts geändert.

Bilderstrecke zum Thema

Adidas, Siemens und Co.: Das sind die Top-Arbeitgeber in Mittelfranken

Unsere Bilderstrecke zeigt die größten Arbeitgeber der Region. Sie beschäftigen derzeit etwa 127.000 Mitarbeiter unter anderem an den Standorten Nürnberg, Fürth, Erlangen, Ansbach, Zirndorf, Heroldsberg und Herzogenaurach. Nicht berücksichtigt sind öffentliche Einrichtungen wie Kommunen oder Kliniken.


Den größten Sprung bei den Beschäftigtenzahlen für Mittelfranken machte diesmal Adidas mit einem Plus von zwölf Prozent. Beim Herzogenauracher Sportartikelhersteller arbeiten jetzt in der Region 5251 Menschen. Überraschend sind die Zahlen der Nürnberger GfK. Das Marktforschungsunternehmen befindet sich aktuell in Turbulenzen, weist Verluste aus und muss sparen. Der angekündigte Stellenabbau wirkt sich aber noch nicht in unserer zusammen mit der IHK Mittelfranken erstellten Tabelle aus (Stand: Mitte 2016). Mit einem Plus von sieben Prozent auf 2140 Stellen gehört die GfK sogar noch zu den Betrieben, die nach Adidas die meisten Jobs in der Region geschaffen haben.

Auf der Verliererseite stehen dagegen der Energiekonzern Areva mit sechs Prozent weniger Arbeitsplätzen und an der Negativspitze das oberfränkische Kunststoffunternehmen Rehau, das für seine Standorte in Erlangen (Verwaltung) und Feuchtwangen (Produktion) eine Mitarbeiterzahl von 1965 angibt – ein sattes Minus von 15 Prozent. 

Klaus Wonneberger

2

2 Kommentare

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus dem Ressort: Wirtschaft