Teilweise Fertigung im Ausland bei Loewe möglich

12.6.2016, 08:36 Uhr
Der Fernsehgeräteherstellers Loewe musste vor zwei Jahren aus der Insolvenz gekauft werden.

Der Fernsehgeräteherstellers Loewe musste vor zwei Jahren aus der Insolvenz gekauft werden. © dpa

Es ist nicht erforderlich, dass alles auch in Deutschland hergestellt wird", sagte Firmenchef Mark Hüsges der Welt am Sonntag. Zwar bekannte er sich ausdrücklich zum heimischen Standort: Es gebe keine konkreten Pläne, ein neues Fernsehwerk in Europa zu bauen. Der Manager, der Loewe im März 2014 zusammen mit einem Partner aus der Insolvenz gekauft hatte, betonte aber: "Wichtig ist, dass wir wettbewerbsfähige Produkte (...) an den Markt bringen."

Auch ein Sprecher des im oberfränkischen Kronach beheimateten Unternehmens erklärte: "Wir fertigen alle unser Geräte in Deutschland." Ein Auslandswerk stehe "momentan nicht zur Debatte". Grundsätzlich sei man optimistisch, sagte Hüsges der Zeitung: "Ich bin überzeugt, dass es Loewe in zehn Jahren noch geben wird – und das Unternehmen auch einen Produktionsstandort in Deutschland haben wird." Aktuell beschäftigt Loewe nach Angaben des Sprechers gut 500 Mitarbeiter. Hüsges deutete auch eine mögliche Ausweitung der hergestellten Produkte an: "Wir wollen künftig Lösungen für das ganze System anbieten und uns nicht nur auf den Fernseher beschränken."

 

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