Sonntag, 19.01.2020

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Zum Abschluss ging den Weißenburger Ringern die Luft aus

In der Bayernliga Nord unterlag die TSV-1860-Staffel bei der KG Südthüringen mit 4:28 - 10.12.2019 07:08 Uhr

Obenauf: Mit einer Bilanz von 11:2 Siegen liegt Simon Will (hier bei seinem Sieg gegen Neumarkt) im internen Ranking der Weißenburger Bayernliga-Ringer vorn. © Foto: Uwe Mühling


Somit schließen die TSVler die Saison 2019 auf dem vorletzten Tabellenplatz ab und stehen vor dem RSC Rehau, der sicher in die Landesliga absteigen muss. Meister ist der TV Geiselhöring vor dem TV Unterdürrbach und dem AC Regensburg. Geiselhöring ist damit aufstiegsberechtigt für die Oberligasaison 2020.

Gegen die Thüringer konnten für die weit gereisten Gäste aus Weißenburg lediglich Roland Scheibe und Trainer Thomas Hitz, der sich in den Dienst der Mannschaft stellte, Punktsiege erreichen. Alle anderen Mattenduelle für Said Khayauri, Felix Schmied, Simon Will, Manuel Wallmüller, Lukas Posch, David Hilpert und Rene Prosiegel gingen verloren. Zudem war Weißenburg in der Klasse bis 57 kg (griechisch-römisch) unbesetzt.

Am Saisonende kann der TSV 1860 auf drei gewonnene Mannschaftskämpfe (zweimal gegen Rehau und einmal gegen Erlangen/Röthenbach) zurückschauen. In einer eher durchwachsenen Saison belegte Simon Will im internen Ranking den ersten Platz mit insgesamt 36 erkämpften Punkten. Bei 13 Kampfeinsätzen feierte er elf Siege und musste sich nur zweimal geschlagen geben. Hinter ihm folgten die beiden Ungarn Adam Mertse (9:0) und Barna Balazs (7:3) sowie Lukas Stengel (4:5). Ungeschlagen blieben die beiden Trainer Dieter Hilpert und Thomas Hitz, die je einen Einsatz hatten und dabei beide einen Punktsieg feierten.

Durchwachsene Saison: Während die Weißenburger Ringerstaffel noch abwarten muss, in welcher Liga sie in der kommenden Saison antreten wird, können sich die Schüler (ein Teil des Teams ist hier mit im Bild) über Rang drei in der Bezirksliga freuen. © Foto: Uwe Mühling


Da die vom Bayerischen Ringerverband vor zwei Jahren durchgeführte Ligenreform wieder geändert wird, ist die nächstjährige Ligenzugehörigkeit für den TSV 1860 Weißenburg derzeit noch völlig unklar. Die zweiteilige bayerische Oberliga (zweithöchste Liga) wird wieder vereint. Das heißt, dass zu den jeweils drei bestplatzierten Oberligisten der beiden Gruppen (Süd und Nord) jeweils der Bayernliga-Meister aus dem Norden und Süden in die neue Oberliga zusammengeführt werden. Alle anderen Mannschaften werden neu einsortiert in Bayernliga und Landesliga (jeweils mit Nord- und Südgruppe). Demnach ist es sehr wahrscheinlich, dass auch Weißenburg sich im nächsten Jahr wieder in der Landesliga finden wird.

Erfreulich aus Sicht des TSV 1860 gestaltet sich der Blick auf die Nachwuchsringer. Auch wenn sie den letzten Kampf gegen den TSV Burgebrach verloren haben, belegen sie in der Schüler-Bezirksliga Mittel-/Oberfranken dennoch den beachtlichen dritten Tabellenplatz hinter dem SV Johannis Nürnberg und dem TSV
Burgebrach.

Im internen Ranking liegt der starke Niklas Schmied mit der vollen Punktzahl von 88 Punkten aus 22 Kämpfen auf Rang eins bei den Weißenburger Schülern. Said Khayauri konnte 43 Punkte erzielen. Den dritten Platz belegt Simon Hilpert mit 32 Zählern in acht Kämpfen.

wt

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