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Club-Geflüster: Schäfer und der lange Weg der Gerechtigkeit

NN-Sportchef Hans Böller blickt zurück und voraus - 08.03.2016 06:00 Uhr

Da war er noch fit: Club-Keeper Raphael Schäfer im Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. Kurz danach verletzte er sich schwer.

Da war er noch fit: Club-Keeper Raphael Schäfer im Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. Kurz danach verletzte er sich schwer. © dpa


Wer wird vermisst?

Wer wohl. Natürlich Raphael Schäfer. Die Nummer eins ist eigentlich gar nicht zu ersetzen, sagt aber selbst, dass es trotzdem irgendwie gehen wird. Nicht nur irgendwie genau genommen, sondern sogar gut. "Wir haben jetzt eine gefestigtere Mannschaft, da hat es der Torwart einfacher." Hofft Schäfer.

Spruch der Woche

"Das ist natürlich eine Hiobsbotschaft für Raphael und das Team. Aber jetzt müssen wir eben noch näher aneinanderrücken." (René Weiler)

Mitarbeiter der Woche

Raphael Schäfer, wer sonst. Schon als Patient war er in den Schlussminuten gegen Kaiserslautern ein Antreiber an der Seitenlinie, das will er jetzt bleiben. Und wer könnte dem Club mehr Mut machen für die Wochen ohne Raphael Schäfer als Raphael Schäfer.

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Nervensäge der Woche

Der, der diesen Spielplan macht. Schon wieder am Freitagabend und dann am anderen Ende der Welt. Falls da Bielefeld liegt. Falls es Bielefeld gibt. Zur Arminia jedenfalls wären viel mehr Fans mitgefahren, hätte man endlich wieder einmal samstags oder sonntags spielen dürfen. Dann wüsste man auch sicherer, ob es Bielefeld gibt.

Wenn das letzte Spiel ein Lied gewesen wäre, hieße es:

Der einsame Schäfer mit wachsamen Blick / Schaut nur nach vorne und selten zurück / Er sieht die Menschen und er versteht / Das Glück der Erde, es kommt und geht. (Traditionelles deutsches Volks- und Heimatlied, Verfasser unbekannt)

Lügt die Tabelle?

Solange Leipzig ganz vorne steht: sowieso und immer. Aus Nürnberger Sicht immerhin ein bisschen weniger als bisher, seit Sandhausen und endlich einmal einem irregulären Tor nicht gegen, sondern für den Club (1:0 Füllkrug, Burgstaller zuvor im Abseits). Es bleibt aber noch einiges gutzumachen auf dem langen Weg zur Gerechtigkeit.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Was soll besser werden?

Besser werden soll es mit der Achillessehne von Raphael Schäfer, vielleicht doch ein bisschen schneller als erwartet, eine sogenannte Wunderheilung wäre auch nicht so verkehrt. Naja, und ein bisschen mehr Fußball im eigentlichen Wortsinn als gegen Lautern.... aber egal, solange die Ergebnisse passen.

Und sonst so?

Sonst so geht es der Relegation entgegen. Man kann ja schon mal auf die Statistik gucken. Bisher waren es für Nürnberg vier Relegationsspiele, Siege: vier. Und Gegentore: keines. Gut, da stand auch immer Raphael Schäfer im Tor. Aber es ist ja noch ein bisschen hin und solche Wunderheilungen, also – na, abwarten. Sagt Schäfer. 

Hans Böller

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