Nur echt mit den gelben Fliesen

"Yellow Tile Coffee Project" in Nürnberg: regionaler Kaffee und viel Gemütlichkeit

Ella Schindler

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15.10.2021, 09:33 Uhr
Im Yellow Tile Coffee Project in Nürnberg wollen Jonas Bouknana und Alina Schlabritz ihren Gästen hochwertigen Kaffee in einer freundlichen Atmosphäre servieren.

Im Yellow Tile Coffee Project in Nürnberg wollen Jonas Bouknana und Alina Schlabritz ihren Gästen hochwertigen Kaffee in einer freundlichen Atmosphäre servieren. © Marie Kiesewetter/Constantin Iandolino

Als sie dann tatsächlich ein Café in der Nürnberger Humboldtstraße eröffneten, durften die gelben Fliesen natürlich nicht fehlen, sie schafften es sogar in den Namen, den das Lokal trägt: "Yellow Tile Coffee Project". "Tile" ist das englische Wort für, genau, Fliese.

An der Theke wird Kaffee in allen möglichen Variationen zubereitet. "Was uns ausmacht, ist ganz klar der Kaffee", sagt Jonas Bouknana. Hochwertige Produkte, nur sortenreiner Kaffee – das will er zusammen mit seiner Partnerin den Gästen bieten. Die beiden arbeiten mit regionalen Röstereien zusammen, vor allem mit der Kaffeewerkstatt Kucha bei Altdorf.

Die Milch für den Kaffee, wer es so mag, kommt ebenfalls aus der Region vom Milchhof Ströbel. Das Prinzip Regionalität gilt auch bei täglich wechselnden Kuchen, mit denen die Biobäckerei Wehr, Hildes Backwut sowie The Green aus Gostenhof das kleine Lokal beliefern. Sehr beliebt: hausgemachte Nussecken. Bei den Sandwiches ist Grilled Chees-Sandwich "der Toprenner". Das Brot dafür kommt vom Freibäcker Arnd Erbel aus Dachsbach.

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Wer vegan lebt, wird im Café ebenfalls satt werden. "Wir versuchen, ein großes veganes Sortiment zu haben", so Bouknana. Er empfiehlt zum Beispiel ein Kichererbsen-Sandwich mit getrockneten Tomaten und Ruccola. So hoch der Anspruch an die Qualität der Getränke und Speisen auch ist: Die Atmosphäre, in der sie serviert werden, soll locker sein, betont Jonas Bouknana. Dazu tragen auch die gelben Fliesen bei.

Und wofür steht das Wort "Project" im Namen? "Wir wollen ein Projekt bleiben. Wir wollen nicht statisch sein, sondern mit der Zeit gehen und uns verändern", erläutert Bouknana.

Arbeiten im Nebenraum

Das Café kann übrigens auch als Arbeitsplatz genutzt werden. Dazu eignet sich ein Nebenraum, den man stunden- oder tageweise mieten kann.

Jonas Bouknana und Alina Schlabritz haben mit dem sogenannten Workspace schon einigen anderen Start-up-Unternehmen eine gute Möglichkeit geboten, bei Kaffee und Kuchen an der Verwirklichung ihrer eigenen Ideen zu arbeiten.

Mehr Informationen über das "Yellow Tile Coffee Project" in unserer Rubrik Essen und Trinken!

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