Gemüse in XXL: Gewaltiges Gewächshaus entsteht bei Abenberg

18.12.2017, 13:52 Uhr
Das Fünf-Hektar-Gewächshaus bei Abenberg nahm schnell Formen an: Im Juli 2017 standen nur die Fundamente des 230 mal 225 großen und sechs Meter hohen Gebäudes, Ende 2017 ist es bereits fast fertig. Als erstes fertiggestellt war das Regenauffangbecken (links im Bild). Dadurch ist es bereits gut gefüllt, wenn die ersten Tomaten bewässert werden müssen.
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Das Fünf-Hektar-Gewächshaus bei Abenberg nahm schnell Formen an: Im Juli 2017 standen nur die Fundamente des 230 mal 225 großen und sechs Meter hohen Gebäudes, Ende 2017 ist es bereits fast fertig. Als erstes fertiggestellt war das Regenauffangbecken (links im Bild). Dadurch ist es bereits gut gefüllt, wenn die ersten Tomaten bewässert werden müssen. © Robert Gerner

50 bis 60 Prozent des benötigten Wassers werden auf den gezackten Dachflächen aufgefangen oder fließen als kondensiertes Wasser zurück in den Kreislauf. Der Rest kommt aus einem eigenen Brunnen, der dem Betrieb Gartenbau Drechsler genehmigt wurde.
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50 bis 60 Prozent des benötigten Wassers werden auf den gezackten Dachflächen aufgefangen oder fließen als kondensiertes Wasser zurück in den Kreislauf. Der Rest kommt aus einem eigenen Brunnen, der dem Betrieb Gartenbau Drechsler genehmigt wurde. © Martin Müller

Momentan laufen die letzten Arbeiten, bevor im Januar die ersten Tomaten gepflanzt werden. Die erste Ernte soll Ende März beginnen, die Saison geht dann bis November. Im Inneren des Gewächshauses ist alles in Weiß gehalten, um eine möglichst helle Umgebung mit viel Licht zu erhalten. Die Glasscheiben brechen und verteilen das Licht so im Raum, dass kaum Schatten entsteht und die Pflanzen gleichmäßig von der Sonne angestrahlt werden.
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Momentan laufen die letzten Arbeiten, bevor im Januar die ersten Tomaten gepflanzt werden. Die erste Ernte soll Ende März beginnen, die Saison geht dann bis November. Im Inneren des Gewächshauses ist alles in Weiß gehalten, um eine möglichst helle Umgebung mit viel Licht zu erhalten. Die Glasscheiben brechen und verteilen das Licht so im Raum, dass kaum Schatten entsteht und die Pflanzen gleichmäßig von der Sonne angestrahlt werden. © Martin Müller

Christian Drechsler und sein Vater Bernd haben eigentlich einen Betrieb im Nürnberger Stadtteil Almoshof im Knoblauchsland. Dort stehen aber kaum mehr große, zusammenhängende Flächen zur Verfügung. Deshalb haben sich die Drechslers in der Region nach Alternativen umgesehen. Entschieden haben sie sich letztlich für Abenberg, weil sie dort die Abwärme einer benachbarten Biogasanlage nutzen können, um das Gewächshaus zu heizen.
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Christian Drechsler und sein Vater Bernd haben eigentlich einen Betrieb im Nürnberger Stadtteil Almoshof im Knoblauchsland. Dort stehen aber kaum mehr große, zusammenhängende Flächen zur Verfügung. Deshalb haben sich die Drechslers in der Region nach Alternativen umgesehen. Entschieden haben sie sich letztlich für Abenberg, weil sie dort die Abwärme einer benachbarten Biogasanlage nutzen können, um das Gewächshaus zu heizen. © Martin Müller

Durch das neue Gewächshaus ändert sich das Landschaftsbild rund um Abenberg gewaltig. Zuvor war es von der über der Stadt thronenden Burg geprägt. Trotzdem sind der Stadtrat und der Großteil der Bürger für das Projekt, das der Kommune Steuereinnahmen und Arbeitsplätze bringt.
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Durch das neue Gewächshaus ändert sich das Landschaftsbild rund um Abenberg gewaltig. Zuvor war es von der über der Stadt thronenden Burg geprägt. Trotzdem sind der Stadtrat und der Großteil der Bürger für das Projekt, das der Kommune Steuereinnahmen und Arbeitsplätze bringt. © Martin Müller

Nitrat gelangt beim Abenberger Tomatenanbau nicht in den Boden. Die Pflanzen werden in Substratbeutel aus Plastik (rechts im Bild) gesetzt. Jeder Pflanze hat seinen eigenen kleinen Wasserschlauch, über den auch der Dünger zugeführt wird. Überschüssiges Wasser läuft in einer Rinne ab und gelangt wieder in den Wasserkreislauf des Gewächshauses.
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Nitrat gelangt beim Abenberger Tomatenanbau nicht in den Boden. Die Pflanzen werden in Substratbeutel aus Plastik (rechts im Bild) gesetzt. Jeder Pflanze hat seinen eigenen kleinen Wasserschlauch, über den auch der Dünger zugeführt wird. Überschüssiges Wasser läuft in einer Rinne ab und gelangt wieder in den Wasserkreislauf des Gewächshauses. © Martin Müller