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Kommunalwahl in Feuchtwangen: Das sollten Sie wissen

2020 werden Bürgermeister, Stadtrat und Kreistag gewählt - 19.09.2019 14:28 Uhr

Bei der Kommunalwahl müssen besonders viele Stimmen ausgezählt werden: 24 für den Stadtrat und eine für den Bürgermeister, auf Landkreisebene außerdem eine für den Landrat und 70 für den Kreistag. © dpa/Nicolas Armer


Am Sonntag, dem 15. März 2020, finden in Bayern die nächsten Kommunalwahlen statt. In Feuchtwangen werden dabei die 24 Plätze im Stadtrat neu besetzt. Gleichzeitig steht auch eine Bürgermeisterwahl ins Haus. Ob der bisherige Bürgermeister Patrick Ruh (CSU) nochmals kandidiert, hat er noch nicht bekannt gegeben. Aus den Reihen von "Wir für Feuchtwangen" und Bündnis 90/Die Grünen, die zur Stadtratswahl mit einer gemeinsamen Liste antreten, bewirbt sich Birgit Meyer um das Bürgermeisteramt. Sie ist seit Mitglied der Führungsspitze von "Wir für Feuchtwangen".

Kommunalwahlen finden alle sechs Jahre statt, zuletzt am 16. März 2014. In allen 25 kreisfreien Städten Bayerns wurde damals der Stadtrat und in allen 71 Landkreisen der Kreistag gewählt. Zeitgleich wurden in den meisten Städten und Gemeinden auch die ersten Bürgermeister oder Oberbürgermeister neu bestimmt.

Die Ergebnisse der Kommunalwahl 2014

Bei der letzten Kommunalwahl in Feuchtwangen 2014 hat sich Patrick Ruh (CSU) mit 52,81 Prozent der Stimmen im ersten Durchgang gegen drei andere Kandidaten durchgesetzt. Die Stadtratswahl erbrachte als Ergebnis die CSU als stärkste Kraft, mit mit 44,98 Prozent der Stimmen und elf Sitzen. Darauf folgte die "Unabhängige Bürgerschaft Feuchtwangen" (UBF) mit 21,01 Prozent und fünf Sitzen. Die SPD und die Grünen/"Wir für Feuchtwangen" erlangten jeweils vier Sitze. Von den knapp zehntausend Stimmberechtigten stimmten allerdings nur 59,5 Prozent ab. Bis zum 30. April 2020 sind die jetzigen Stadtratsmitglieder im Einsatz, dann übernimmt das frisch gewählte Gremium.

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Über 20 Jahre im Amt: Diese Bürgermeister aus der Region haben es geschafft

Wer als Bürgermeister in Bayern gewählt wird, der kann sich fast unendlich oft wiederwählen lassen. Allerdings gibt es eine Altersgrenze: An dem Tag, an dem die Amtszeit beginnt, darf der Gewählte nicht älter als 67 Jahre sein. Da davor aber genug Zeit bleibt, gibt es in der Region einige Bürgermeister die sehr lange in ihrem Amt waren.


Bei der Stadtratswahl ist das Ausfüllen des Stimmzettels nicht eben einfach. 24 Stimmen dürfen die Einwohner Feuchtwangens verteilen, entsprechend der Mitgliederzahl im Gremium. Bei der Kreistagswahl, für die landkreisweit Stimmen abgegeben werden dürfen, sind es sogar 70. Diese Stimmen lassen sich panaschieren und kumulieren, also mehrfach auf einzelne Kandidaten oder auch auf verschiedene Listen verteilen.

Außerdem kommt bei der anstehenden Wahl in Bayern erstmals das neue Auszählungsverfahren Sainte-Laguë/Schepers zum Einsatz. Es soll eine gerechtere Umrechnung der Stimmergebnisse in Mandate ermöglichen.

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