Nena sorgt mit Posting zu Impf-Politik für Aufsehen

Stefan Zeitler

Online-Redaktion

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5.2.2021, 12:25 Uhr

"Ihr Lieben, auf meinen Konzerten wird es auch weiterhin keine Zweiklassengesellschaft geben. Ihr seid immer alle willkommen! Ob du dich impfen lässt oder nicht, ist ganz allein DEINE Entscheidung und muss von jedem respektiert werden" – es sind Worte, die in den kommenden Tagen noch für zusätzliche Schlagzeilen rund um die Impf-Thematik in der Bundesrepublik sorgen dürften. Gewählt hat sie eine echte Musik-Legende in Deutschland: Nena hat auf ihrem Facebook-Account nun schon mal einen Ausblick auf die kommende Tour gegeben.

Dabei macht die mittlerweile 60-Jährige deutlich, dass sie nicht viel hält von den Gerüchten, die in den letzten Tagen mehr und mehr an die Öffentlichkeit gekommen sind. So soll es zumindest in internen Kreisen die Gedankenspiele geben, dass Geimpfte bald wieder Konzerte besuchen dürfen, oder beispielsweise wieder ein Bundesligaspiel live im Stadion verfolgen können. Zusätzlichen Schwung hatte diese Debatte durch den Vorschlag eines Ticket-Anbieters erhalten.

Der Ethikrat hat sich mittlerweile auch zu dieser Thematik geäußert – ebenfalls mit einer klaren Richtung. Offiziell bestätigt wurde noch von keiner Stelle, dass es solche Überlegungen in den Planungen der Politik gibt. Zumindest indirekt hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel aber im ersten Interview seit Beginn der weltweiten Pandemie angedeutet, dass es auch nicht komplett ausgeschlossen sei, dass Geimpfte gewisse Rechte eventuell früher zurückerlangen könnten.

Der Post von Nena ging unterdessen in Windeseile viral: Tausende Menschen kommentierten, teilten und versahen den Beitrag bislang mit Herzen. Der Tenor größtenteils: Die Musikerin erhält für diese klare Stellungnahme viel Zuspruch.


"Ins Licht": Geht Nena unter die Verschwörungstheoretiker?


Mit über 25 Millionen verkauften Tonträgern zählt die Popsängerin zu den erfolgreichsten Künstlern in der deutschen Musikgeschichte. Mit dem Hit "99 Luftballons" wurde Nena einst im Jahre 1983 auch über die Ländergrenzen hinaus bekannt.