Diese Netflix-Originals müssen sie sehen

Redaktionstipps: Die besten Netflix-Serien aller Zeiten

16.3.2018, 17:36 Uhr
Auf wenige Serien trifft die Bezeichnung Geheimtipp besser zu, als auf
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"American Vandal"

Auf wenige Serien trifft die Bezeichnung Geheimtipp besser zu, als auf "American Vandal". Von weitestgehend unbekannten Machern, die zuvor für Sketch-Comedies verantwortlich zeichneten, und mit unverbrauchten Gesichtern vor der Kamera, sorgte der Genre-Mix nach ersten Trailern im Spät-Sommer 2017 für Verwirrung. Was ist das für eine Serie, in der scheinbar ernsthaft versucht wird aufzuklären, ob ein bekannter Unruhestifter an einer amerikanischen Highschool die Autos von 27 Lehrern mit Grafitti-Penissen besprühte? Es stellte sich heraus: Dieses Format stellt eine geniale Mischung zwischen einer Parodie auf das boomende Crime-Doku-Genre, dem Kommentar auf Leben im Zeitalter sozialer Medien und einer Highschool-Comedyserie dar. Die zweite und letzte Staffel des Formats bleibt sich im Fall um den "Kackbanditen" in ihrer Albernheit treu. © Netflix

Im Falle von
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"Bodyguard"

Im Falle von "Bodyguard" muss man den Begriff "Netflix-Serie" etwas weiter auslegen, denn das Format stammt eigentlich von der im Serienbereich ebenfalls sehr dekorierten BBC aus Großbritannien. Ein weltweiter Distributions-Deal verschaffte diesem unwiderstehlichen Mix aus Crime-Drama und Politik-Thriller dennoch den Titel "Netflix Original". Die Serie von Jed Mercurio handelt von einem heldenhaften britischen Afghanistan-Veteran namens David Budd, gespielt von "Game of Thrones"-Star Richard Madden. Nach einer Laufbahn als Polizei-Sergeant arbeitet er nun als Sicherheitsexperte und wird für den Schutz der umstrittenen Innenministerin Julia Montague engagiert. Politische Gegner und Terroristen trachten um ihr Leben und sein Arbeitsalltag lässt Budd der Politikerin (zu) nahe kommen. Insgeheim verfolgt er dennoch eigene politische Motive... Im August 2018 entwickelte sich "Bodyguard" zum absoluten TV-Phänomen und erzielte die höchsten Zuschauerzahlen eines neuen BBC-Dramas aller Zeiten. Zurecht: Bei der britischen Antwort auf "Homeland" handelt es sich um einen wendungsreichen Psycho-Thriller, der es schafft, seine Spannung durchgehend hochzuhalten. © World Productions/Netflix

Zugegeben, die Prämisse von
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"Bojack Horseman"

Zugegeben, die Prämisse von "Bojack Horseman" liest sich etwas eigenwillig: Ein abgehalfterter, alkoholkranker und verbal ausfälliger Ex-Sitcom-Star verlebt die Trümmer seiner Fernsehkarriere in Hollywood. Ach ja, die Titel-Figur ist außerdem ein Pferd. Die Animationsserie von Raphael Bob-Waksberg stellt jedoch eine clevere, urkomische Satire auf Hollywood und seine Celebrity-Kultur dar und wechselt so leicht zwischen schnell abgefeuerten Tier-Wortwitzen, die durch die menschengroßen und sprechenden Tierbewohner 'Hollywoos' entstehen, und häufig herzzerbrechenden Kommentaren auf Alkohol-Missbrauch, Kindsheits-Traumata und Depression, dass die Lachtränen von einem auf den anderen Moment zu Tränen aufgrund von Ergreifung werden. Zuletzt beschäftigte sich "Bojack Horseman" pietätvoll mit Alzheimer oder Asexualität. Ein neuer Maßstab für das mittlerweile weite Feld von Animationsserien. © Netflix

Die Zukunft und seine technischen Errungenschaften sollten nicht zu leuchtenden Augen führen, sondern eher zu weit aufgerissenen, angsterfüllten. Das bewies Serienschöpfer Charlie Brooker bislang in vier Staffeln seiner Science-Fiction-Dystopie
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"Black Mirror"

Die Zukunft und seine technischen Errungenschaften sollten nicht zu leuchtenden Augen führen, sondern eher zu weit aufgerissenen, angsterfüllten. Das bewies Serienschöpfer Charlie Brooker bislang in vier Staffeln seiner Science-Fiction-Dystopie "Black Mirror", die Netflix nach der zweiten Staffel vom britischen Channel 4 übernahm und prompt die Episodenzahl pro Staffel erhöhte. In häufig düsteren Bildern und mit stets hohem Produktionswert, geht die Anthologie-Serie, in der jede Episode ein anderes Szenario präsentiert wird, der Frage nach: "Was wäre, wenn…?" Wenn wir alle unsere Erinnerungen erneut abrufen könnten. Wenn wir über die Sozialen Medien über den Tod einer Person abstimmen könnten. Oder wenn wir unseren Verstand in ein Video-Spiel einpflanzen könnten. Nichts für schwache Nerven, aber ein visionäres Serien-Projekt. © Netflix

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"Dark"

"Dark" brachte für Netflix Ende des Jahres 2017 genau das, was der Science-Fiction-Thriller für den Streaming-Dienst erreichen sollte: Massig Aufmerksamkeit auf dem deutschen Markt. Die erste deutsche Netflix-Serie stellte sich Abonnenten dort als eine Familiensaga mit übernatürlicher Wendung vor, die in einer unwahrscheinlich verregneten deutschen Kleinstadt erzählt wird, in der zwei junge Kinder urplötzlich verschwinden. Doch die Antworten in dem Fall, in den vier Familien verstrickt sind, finden Suchende nicht in der Gegenwart... "Dark" ist eine der wenigen deutschen Serien, die auch international für Aufsehen sorgte. Besonderes Lob erhielt das Format von Baran bo Odar für seine Atmosphäre und die Komplexität seiner Geschichte. Als düsteres Best-Of beliebter Science-Fiction-Motive weckte "Dark" bei Zuschauern schnell Lust auf mehr. © Netflix

Unter der Vielzahl an Netflix-Originalen sticht
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"Eine Reihe betrüblicher Ereignisse"

Unter der Vielzahl an Netflix-Originalen sticht "Eine Reihe betrüblicher Ereignisse" noch immer als eines der absoluten Highlights heraus. In drei Staffeln adaptierte die Serie die beliebten Lemony-Snicket-Kinderbücher, fiel dabei aber deutlich düsterer als die Vorlage. Dennoch verlor das Format nie seinen kindlichen Charme. Ein durch und durch sonderbarer Mix aus herrlich seltsamer und trockener Komik verpasste den fantasievollen Geschichten von Snicket einen sehr schwarzhumorigen Anstrich. Gerade Figuren und Schauplätze erscheinen so poppig, dass für Langeweile in diesem Format sicher kein Platz ist. Die Geschichte um die Baudelaire-Waisenkinder, deren Erbe sich der finstere Graf Olaf durch ausgeklügelte und mitunter tödliche Trickbetrügereien unter den Nagel reissen will, spielt alle zwei Episoden an einem neuen Handlungsort und bietet deshalb reichlich Abwechslung. © Joe Lederer / Netflix

Wer denkt, Wrestling sei schon immer Unterhaltung von Männern für Männer gewesen, der irrt gewaltig. Die
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"GLOW"

Wer denkt, Wrestling sei schon immer Unterhaltung von Männern für Männer gewesen, der irrt gewaltig. Die "Gorgeous Ladies of Wrestling", deren Abkürzung einer Netflix-Serie seit 2017 ihren Titel leiht, formierten sich in den 1980er Jahren als rein weibliche Wrestling-Truppe, die die US-Szene so richtig aufmischte. Schon in Staffel eins überzeugte die auf wahren Begebenheiten basierende Serie von Liz Flahive und Carly Mensch nicht nur durch ihren poppigen 80er-Jahre-Stil, sondern auch durch die differenzierte Behandlung von Geschlechter- und Rassen-Stereotypen und starken Statements zur Gleichberechtigung von Frauen. Spätestens, als die Wrestling-Damen in Staffel eins den Ring aufmischen, entpuppt sich das Format als echte Feel-Good-Serie, die in der 2018 erschienen zweiten Staffel noch mehr wollte und alles schaffte: Wirklich relevant und spaßig zugleich zu sein. © Erica Parise/Netflix

Das spanische Format
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"Haus des Geldes"

Das spanische Format "Haus des Geldes" genießt mittlerweile schon so etwas wie Kultstatus. In der Reihe im Stile eines Heist-Movies geht es um einen mysteriösen Mann, der nur unter dem Namen Professor bekannt ist. Mit der Hilfe von Spezialisten plant er, die spanische Banknotendruckerei und in späteren Staffeln die spanische Zentralbank auszurauben. "Haus des Geldes" läuft seit 2017 bei Netflix. © TAMARA ARRANZ/NETFLIX

Netflix‘ erster großer Hit zählt immer noch zu den qualitativ wertvollsten – und ist aktueller als jemals zuvor. Ein skrupelloser Machtmensch beherrscht die USA und geht dafür über Leichen. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Wir reden von
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"House of Cards"

Netflix‘ erster großer Hit zählt immer noch zu den qualitativ wertvollsten – und ist aktueller als jemals zuvor. Ein skrupelloser Machtmensch beherrscht die USA und geht dafür über Leichen. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Wir reden von "House of Cards". Darin stieg der von Kevin Spacey gespielte Frank Underwood zur TV-Ikone auf, die hochspannende Einblicke in die moralisch verkommene Polit-Welt in den USA gab. Dass nach dem in Ungnade gefallenen Spacey Robin Wright als seine faszinierende Frau Claire für die letzte Staffel die Zügel übernimmt, stellt überhaupt kein Problem dar. "House of Cards" brachte im Laufe seiner Seriengeschichte etliche großartige Charaktere hervor und steht ganz zurecht noch immer ganz oben auf einigen Top-Listen zu den besten Serien aller Zeiten. © Netflix

Auch im Doku-Genre machte sich Netflix bislang sehr verdient und gewann dort sogar schon Oscars. Im Serienbereich stach vor allem die Sport-Dokumentation
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"Last Chance U"

Auch im Doku-Genre machte sich Netflix bislang sehr verdient und gewann dort sogar schon Oscars. Im Serienbereich stach vor allem die Sport-Dokumentation "Last Chance U" hervor, die vom Football-Team eines Community Colleges in Mississippi handelt. Fast alle Spieler, meist arm, aus sozialen Brennpunkten und mit krimineller Vorgeschichte, träumen von einer Karriere in der US-Profiliga NFL. Es wäre die titelgebende letzte Chance, die sie den Lebensumständen entkommen ließe, aus den sie kamen. Doch ihr Umfeld prägte die College-Athleten und viele haben es schwer, der schiefen Bahn fernzubleiben. "Last Chance U" bildet nicht nur authentische und tragische Persönlichkeiten ab, sondern trifft auch bislang ungesehene Aussagen über den Zustand der amerikanischen Gesellschaft in der Provinz. Für Sport- und Footballfans ein Muss, für Freunde großer, authentischer Dramen auch.

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"Lupin"

"Ziemlich beste Freunde"-Star Omar Sy tanzt seit Januar 2021 über die Dächer von Paris. Als Meisterdieb Assane Diop rächt er seinen gutherzigen Vater, der zu Unrecht eines Verbrechens beschuldigt wurde und sich daraufhin im Gefängnis das Leben nahm. Bisher sendete Netflix zwei Staffeln von "Lupin". Eine dritte ist bereits in Auftrag gegeben.  © Emmanuel Guimier

Das US-Justizsystem bot für fiktionale Stoffe schon so manchen Anlass, Fälle und Prozesse in packende Dramen oder Thriller zu verwandeln. Fiktional wirkt zunächst auch die Geschichte, die die Doku-Serie
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"Making a Murderer"

Das US-Justizsystem bot für fiktionale Stoffe schon so manchen Anlass, Fälle und Prozesse in packende Dramen oder Thriller zu verwandeln. Fiktional wirkt zunächst auch die Geschichte, die die Doku-Serie "Making a Murderer" erzählt: Steven Avery aus Wisconsin saß 18 Jahre unschuldig in Haft, wird 2003 entlassen, fordert 36 Millionen Dollar Schadensersatz und wird 2005 eines weiteren Mordes beschuldigt, an der 25-jährigen Teresa Halbach. Zahlreiche Ermittlungsfehler, regelrecht manipuliert wirkende Hinweise und die Justiz-Farce, die durch die medienethisch unverantwortliche Berichterstattung der Lokalmedien ihren Lauf nimmt, machen fassungslos. Doch die Geschichte ist echt, eine Dokumentation die über zehn Jahre gedreht wurde und den Fall schließlich über Netflix ins kollektive Bewusstsein der USA katapultierte. Nach Ansicht der Episoden steht fest: So dramatisch kann kein fiktionaler Stoff sein, nur das echte Leben. © Netflix

Die Zukunftsaussichten von Dev Shah sehen nicht gerade rosig aus. Als erfolgloser Schauspieler tingelt der Sohn indischer Einwanderer durch New York, während er die zeitgenössische Pop-Kultur auseinander nimmt, seiner Liebe zu Essen nachgeht und versucht, die komplizierten Beziehungen zu seinen Mitmenschen aufrechtzuerhalten. Comedian Aziz Ansari, gleichzeitig Macher und Hauptdarsteller, spielt den Mittdreißiger mit einnehmenden Charme und versprüht so viel Authentizität, dass es Zuschauern überhaupt nicht schwer fällt, sich in der Figur wiederzufinden. Dabei kommentiert Ansari pointiert die Umstände unseres modernen Lebens, von Dating-Apps, kulturellen Stereotypen bis hin zur alles überstrahlenden Frage, wohin man mit seinem Leben eigentlich wirklich will. Doch das war es noch immer nicht: In Staffel zwei legte
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"Master of None"

Die Zukunftsaussichten von Dev Shah sehen nicht gerade rosig aus. Als erfolgloser Schauspieler tingelt der Sohn indischer Einwanderer durch New York, während er die zeitgenössische Pop-Kultur auseinander nimmt, seiner Liebe zu Essen nachgeht und versucht, die komplizierten Beziehungen zu seinen Mitmenschen aufrechtzuerhalten. Comedian Aziz Ansari, gleichzeitig Macher und Hauptdarsteller, spielt den Mittdreißiger mit einnehmenden Charme und versprüht so viel Authentizität, dass es Zuschauern überhaupt nicht schwer fällt, sich in der Figur wiederzufinden. Dabei kommentiert Ansari pointiert die Umstände unseres modernen Lebens, von Dating-Apps, kulturellen Stereotypen bis hin zur alles überstrahlenden Frage, wohin man mit seinem Leben eigentlich wirklich will. Doch das war es noch immer nicht: In Staffel zwei legte "Master of None" noch einmal eine Schippe drauf, lieferte scheinbar mühelos die beste Liebesgeschichte der vergangenen Jahre und sah den Missbrauch-Skandal in Hollywood voraus. © Netflix

Wenn es eine perfekte Serie für das #Metoo-Zeitalter gibt, dann ist es wohl
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"Orange Is the New Black"

Wenn es eine perfekte Serie für das #Metoo-Zeitalter gibt, dann ist es wohl "Orange Is the New Black". Die bislang erfolgreichste Netflix-Serie lässt ihre weiblichen Charaktere nämlich nicht im Hintergrund oder zweidimensional, sondern rückt sie in den Mittelpunkt. Die Dramedy-Serie von Jenji Kohan basiert auf der Autobiografie "Orange is the New Black: Mein Jahr im Frauenknast". In der Serie wird Piper Chapman, glücklich verlobt und erfolgreiche Betreiberin einer Kosmetiklinie, von ihrer Vergangenheit eingeholt: Vor zehn Jahren machte sie sich der Geldwäsche schuldig, nun muss sie 15 Monate ins Frauengefängnis. Das Format bildet dank starker Frauenfiguren und reichlich schwarzem Humor die komplette Palette menschlicher Emotionen ab, die im ständigen Ausnahmezustand in einem Frauenknast stets entlang der Extreme verlaufen. Ein Serien-Meilenstein mit Humor und Herz. © Netflix

Die 2019 erschienene Teen-Dramedy
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"Sex Education"

Die 2019 erschienene Teen-Dramedy "Sex Education" klärt junge Zuschauer so auf, wie es sich zu ihrer Zeit sicher auch heute ältere Generationen gewünscht hätten. Die Geschichte des unerfahrenen Außenseiters Otis Milburn, der als Sohn einer Sex-Therapeutin an seiner Highschool selbst zur ersten Anlaufstelle sexuell verunsicherter Teenager wird, ist zwar etwas schlüpfrig, aber zugleich auch unwahrscheinlich aufrichtig und weise. Mit einem hochtalentierten Cast an Jungschauspielern scheut "Sex Education" vor keinem heiklen Thema des Erwachsenwerdens zurück, bleibt diesen Themen gegenüber aber durchgängig positiv und verständnisvoll. Die Netflix-Serie ist feministisch, divers, empathisch aber nie belehrend. So läuft das von Laurie Nunn erdachte Format nie Gefahr, bloß ein voyeuristisches Teen-Drama zu sein, denn neben urkomischen Begebenheiten, die nicht wenige Zuschauer an ihre eigene Jugend zurückdenken lassen werden, scheint es "Sex Education" wirklich darum zu gehen, die Zuschauer auf positive Weise aufzuklären. Alle anderen Serienfans dürfen sich auf ein Format freuen, das die besten Seiten von Highschool-Comedies vereint. © Sam Taylor/Netflix

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"Stranger Things"

"Stranger Things" eroberte Serienfans ab Juli 2015 im Sturm und entwickelte sich in Windeseile zum Popkultur-Phänomen. Die Science Fiction-Serie handelt von einer Gruppe aufgeweckter Teenager, die zufällig eine große, übernatürliche Regierungssverschwörung aufklären. Doch damit nicht genug. Die Duffer-Brüder, die die Serie kreierten, warten mit einer Unzahl an Referenzen zu Filmen aus den 80er Jahren aus, die dem Format einen unwiderstehlichen Nostalgie-Faktor verleihen. Die schon jetzt ikonischen Charaktere und ihre Beziehungen bringen derweil die nötige emotionale Tiefe mit, die echte Serien-Helden brauchen. Doch aufpassen: "Stranger Things" ist keine Kinderserie. Dafür sorgt ein furchterregendes Monster aus einer anderen Dimension, sodass sich Humor und Horror stets die Waage halten. © Netflix

Aus der bei DC-Comics veröffentlichten Mystery-Reihe Sweet Tooth hat Netflix die wohl interessanteste und ungewöhnlichste Serie des vergangenen Sommers gemacht. Die Coming-of-Age-Geschichte um den Jungen Gus, einem Mischwesen aus Mensch und Reh, hat sensationelle Quoten eingefahren und auch das Feuilleton überzeugt. Das in einer postapokalyptischen Welt spielende Endzeit-Märchen umfasst acht Folgen.
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"Sweet Tooth"

Aus der bei DC-Comics veröffentlichten Mystery-Reihe Sweet Tooth hat Netflix die wohl interessanteste und ungewöhnlichste Serie des vergangenen Sommers gemacht. Die Coming-of-Age-Geschichte um den Jungen Gus, einem Mischwesen aus Mensch und Reh, hat sensationelle Quoten eingefahren und auch das Feuilleton überzeugt. Das in einer postapokalyptischen Welt spielende Endzeit-Märchen umfasst acht Folgen. © Kirsty Griffin/Netflix

Die Drama-Serie
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"The Crown"

Die Drama-Serie "The Crown" vermischt Realität und Fiktion – und ist damit außerordentlich erfolgreich. Neben großartigen Kritiken räumte die Netflix-Produktion mit Emmys und Golden Globes die renommiertesten Preise in der Fernsehwelt ab. Seit dem Serienstart im November 2016 stellt "The Crown" eine der teuersten Produktionen des Streaming-Dienstes dar, liefert dafür aber eine Geschichte, die bislang noch weitestgehend unbekannt war: Die Vorgeschichte von Queen Elizabeth II. Das Format setzt kurz vor ihrer Krönung an und zeigt diese auch in einer Folge, die das royale Großereignis mit einem bislang ungenutzten Algorithmus für visuelle Effekte realitätsgetreu darstellt. In Sachen Schauwerten setzt "The Crown" also neue Maßstäbe, doch die eng an historische Fakten gekoppelte Serie legt auch eine einnehmende Geschichte über eine faszinierende Persönlichkeit der Weltgeschichte offen. © Netflix