Wegen Coronavirus: Leipziger Buchmesse abgesagt

3.3.2020, 13:24 Uhr
Die Leipziger Buchmesse hätte vom 12. bis 15. März stattfinden sollen. In diesem Jahr waren rund 2500 Aussteller auf der Messe erwartet worden.

© picture alliance / Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa Die Leipziger Buchmesse hätte vom 12. bis 15. März stattfinden sollen. In diesem Jahr waren rund 2500 Aussteller auf der Messe erwartet worden.

Die Leipziger Buchmesse ist wegen des neuartigen Coronavirus abgesagt worden. Die Stadt Leipzig und die Messeleitung haben die Entscheidung am Dienstag gemeinsam getroffen, wie Stadtsprecher Matthias Hasberg sagte. Es sei eine Maßnahme zur Prävention. Die Frühlingsschau der Buchbranche hätte vom 12. bis 15. März stattfinden sollen.

Für die Buchbranche ist die Absage ein harter Schlag. Die Buchmesse gilt bei den Verlagen als Möglichkeit, eine große Aufmerksamkeit auf ihre Autoren zu lenken. Im Rahmen des begleitenden Lesefestivals "Leipzig liest" hatten 3700 Veranstaltungen an 500 Leseorten auf dem Programm gestanden.


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In diesem Jahr waren rund 2500 Aussteller aus 51 Ländern auf der Buchmesse erwartet worden. Von deren Seite hatte es zuvor so gut wie keine Absagen gegeben. Nur ein Aussteller der integrierten Comic-Messe Manga-Comic-Con hatte vorab seine Teilnahme gestrichen.

Bundesweit sind wegen der steigenden Zahl von Infektionen bereits mehrere große Messen abgesagt oder verschoben worden, darunter die Tourismusbörse ITB in Berlin, die Pro Wein in Düsseldorf und die Internationale Handwerksmesse in München. Auch die Waffenmesse IWA in Nürnberg, die für 6. bis 9. März geplant gewesen war, wird auf einen noch nicht bekanntgegebenen Termin verlegt. Zur Leipziger Buchmesse und ihrem Lesefestival waren voriges Jahr 286.000 Besucher gekommen.

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