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Doch kein Truppenabzug in Vilseck? Söder hofft auf Biden

CSU-Chef spricht von "einseitig politischer" Motivation bei Verlegung - 09.11.2020 17:11 Uhr

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Es waren noch einmal mörderische Stunden: Der Einmarsch der US-Armee in Franken 1945 kostete unzählige Menschenleben. Doch dann war der Krieg vorbei. Nach Plünderungen und einigen Gelagen wurde allmählich die Ordnung wiederhergestellt. Und die Besatzer wurden schnell zu Freunden, nicht nur bei den begehrten "Frolleins".


Der Wahlerfolg Bidens sei "ein Sieg über Hetzer und Spalter", sagte der CSU-Chef am Montag vor einer Videoschalte des CSU-Vorstands in München. Er hoffe, "dass es die Welle derer bricht und den Wind aus den Segeln derer nimmt, die glauben, in gleicher Weise unser Land spalten zu können mit absurden Verschwörungstheorien und hoher Aggression."


Verschwindet das US-Militär aus Vilseck? "Dann ist die Stadt tot"


Statt der Aggression habe sich in den USA die Vernunft durchgesetzt, betonte Söder. Für das transatlantische Verhältnis hoffe er "wieder auf mehr Gemeinsamkeit" und darauf, "dass zum Teil einseitig politisch motivierte Truppenabzugspläne dann vielleicht auf Eis gelegt werden". Aus seiner Sicht brauche es nun ein Angebot im Namen von ganz Europa an die USA für die künftige Zusammenarbeit.

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Je größer die Wahrscheinlichkeit ist, dass Joe Biden der nächste amerikanische Präsident wird, desto mehr stellen sich für die deutsche Politik einige wichtige Fragen. Wir beantworten hier diese Fragen.


dpa, tl

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