Trump ist zurück auf Twitter - und verurteilt Krawalle in Washington

8.1.2021, 07:27 Uhr
 January 7, 2021, Kiev, Kyiv, Ukraine: In this photo illustration, U.S. President Donald Trump Twitter messages are seen displayed on a smartphone screen in front of the U.S. flag and Capitol building during the U.S. Congress session to certify the 2020 Presidential election results. Kiev Ukraine - ZUMAs197 20210107_zab_s197_001 Copyright: xPavloxGoncharx

January 7, 2021, Kiev, Kyiv, Ukraine: In this photo illustration, U.S. President Donald Trump Twitter messages are seen displayed on a smartphone screen in front of the U.S. flag and Capitol building during the U.S. Congress session to certify the 2020 Presidential election results. Kiev Ukraine - ZUMAs197 20210107_zab_s197_001 Copyright: xPavloxGoncharx © Pavlo Gonchar via www.imago-images.de, imago images/ZUMA Wire

+++ Etwa 24 Stunden, nachdem er seine randalierenden Anhänger als "besonders" bezeichnet und betont hatte, dass er sie liebe, verurteilt US-Präsident Donald Trump nun doch die Krawalle von Washington. "Wie alle Amerikaner bin ich empört über die Gewalt, Gesetzlosigkeit und das Chaos", so Trump in einer Videobotschaft, die er über Twitter verbreitete.

+++ Nach Zusammenstößen mit gewaltbereiten Anhängern des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump am Kapitol in Washington ist ein Polizist an seinen Verletzungen gestorben. Die Kapitols-Polizei teilte in der Nacht zu Freitag mit, der Beamte sei bei einer Auseinandersetzung mit Demonstranten am Mittwoch verletzt worden und später zusammengebrochen. Er sei in ein Krankenhaus gebracht worden, wo er am Donnerstagabend gestorben sei.

+++ Die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, forderte am Tag nach den Ausschreitungen in Washington Konsequenzen für Donald Trump. Pelosi rief Vize-Präsident Mike Pence auf, den 25. Zusatzartikel der Verfassung zu aktivieren - womit Trump als amtsuntauglich abgesetzt werden würde. Auch einige Republikaner, etwa der Gouverneur von Maryland, Larry Hogan, sprechen sich für eine Absetzung des US-Präsidenten aus.

+++ Das Ringen um den Ausgang der US-Präsidentenwahl ist vorbei: Der Kongress hat trotz eines Sturms von Trump-Anhängern auf den Parlamentssitz den Sieg von Joe Biden bestätigt. Amtsinhaber Donald Trump kündigte danach schließlich an, dass er sich nicht mehr gegen die Übergabe der Amtsgeschäfte am 20. Januar sperren werde. Zugleich bekräftigte Trump jedoch erneut, dass er nicht mit dem Ausgang der Wahl einverstanden sei.

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