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Tübingen: Mehr Freiheit für Geimpfte mit Impfausweis

Seit dem 16. März kostenlos testen - 20.04.2021 19:26 Uhr

Ein Mitarbeiter im Impfzentrum in der Messe Dresden bereitet eine Spritze mit dem Astrazeneca-Wirkstoff gegen Corona für die Impfung vor. 

19.04.2021 © Robert Michael, NN


Als geimpft gelten diejenigen, die eine seit mindestens 14 Tagen abgeschlossene Impfung - in der Regel mit zwei Impfgaben - nachweisen können. Für die Fortführung des Tübinger Modellversuchs sei es entscheidend, die Geimpften einzubeziehen, damit der Handel eine ausreichende Zahl von Kunden bedienen könne, sagte Palmer.

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Warten auf den Piks: So läuft der Betrieb im Nürnberger Messe-Impfzentrum

In Halle 3C im Messezentrum in Langwasser reihen sich zahlreiche weiße Kabinen aneinander. Für Beratungsgespräche und für die Impfungen selbst. In Abständen warten vor der Halle Impfwillige auf ihre Spritze gegen das Coronavirus. Bereits am Freitag hat die Stadt Nürnberg auch wieder die Schutzimpfungen mit dem Astrazeneca-Wirkstoff aufgenommen, nachdem dieser für wenige Tage von der Bundesregierung nach Meldungen von Thrombosen der Hirnvenen gestoppt worden war. Wir haben uns im Impfzentrum Messe umgesehen.


Die zweite Verlängerung des Modellprojekts "Öffnen mit Sicherheit" über den 18. April hinaus wurde mit der Auflage verbunden, dass das Projekt bei einer Inzidenz von über 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterbrochen wird. "Spätestens mit der Notbremse des Bundes, wie sie derzeit vorgesehen ist, müsste das Projekt eigentlich abgebrochen werden", sagte eine Sprecherin des Sozialministeriums am Dienstag.

Nachfrage nach Astrazeneca-Impfung ist groß

Ob die Bundes-Notbremse es zulasse, dass dieses Projekt und eventuell auch weitere als Modell weiterlaufen könnten, bleibe abzuwarten, sagte die Sprecherin des Sozialministeriums. Palmer bemüht sich darum. Bei einer Videokonferenz des Städtetags mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag hatte Palmer gemeinsam mit seinen Kollegen aus Münster und Rostock dafür geworben, dass erfolgreiche Modellversuche fortgesetzt werden dürfen.

Menschen in Tübingen können sich seit dem 16. März an mehreren Stationen kostenlos testen lassen - mit den Bescheinigungen der Ergebnisse, den Tagestickets, können sie dann in Läden, zum Friseur oder auch in Theater und Museen gehen. Wegen großen Andrangs von außerhalb sind die Tests inzwischen auf Menschen aus dem Kreis Tübingen beschränkt.

dpa

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