Auch die Beliebtheitswerte von Söder sanken

Umfrage: CSU rutscht in Wählergunst deutlich ab

21.8.2021, 04:05 Uhr
Während im Juli noch 49 Prozent der Menschen im Freistaat zufrieden mit Söders Arbeit waren, sind es nun noch 47,9 Prozent, dies ergab eine Umfrage des Instituts Civey für die "Augsburger Allgemeine".

© Michael Kappeler, dpa Während im Juli noch 49 Prozent der Menschen im Freistaat zufrieden mit Söders Arbeit waren, sind es nun noch 47,9 Prozent, dies ergab eine Umfrage des Instituts Civey für die "Augsburger Allgemeine".

In der Umfrage des Instituts Civey für die "Augsburger Allgemeine" nannten nur noch 34,5 Prozent der Befragten die CSU auf die Frage: "Wen würden Sie wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre?". Das seien acht Prozentpunkte weniger als noch vor einem Monat, berichtet die "Augsburger Allgemeine".

Von den Verlusten der CSU können der Umfrage zufolge mehrere Parteien profitieren. Die Grünen legten um 0,7 Punkte auf 18,4 Prozent zu, die AfD um 2,7 Punkte auf 13,1 Prozent. Die Freien Wähler sind ebenfalls deutlich im Plus. Sie legten um 2,3 Punkte auf 10,2 Prozent zu. Fast gleichauf bei 10,1 Prozent liegt die SPD mit einem Plus von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat.

Neben den Umfragewerten seiner Partei sanken auch die Beliebtheitswerte von CSU-Chef Markus Söder. Während im Juli noch 49 Prozent der Menschen im Freistaat zufrieden mit Söders Arbeit waren, sind es nun noch 47,9 Prozent. Das sind die schlechtesten Zustimmungswerte für Söder seit März.

CSU-Generalsekretär Markus Blume sieht die Verantwortung für das Abrutschen im Bundestrend, weniger in Bayern. "Wenn die CDU bundesweit knapp über 20 Prozent steht, ist der Abstand zur CSU trotzdem deutlich über zehn Prozent. Wir können uns nicht völlig abkoppeln", sagte Blume der Zeitung.

Ähnlich hatte sich zuvor schon Söder selbst geäußert. "CSU-Ergebnisse hängen vom Bund ab", sagte Söder. "Bei der Landtagswahl, das gebe ich zu, sind wir echt alleine verantwortlich, da können wir uns nicht auf einen Bundestrend hinausreden", sagte Söder.

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