Samstag, 28.11.2020

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Der ÖPNV in Erlangen wird am Dienstag bestreikt

Nahverkehrsgewerkschaft will Druck auf Arbeitgeber erhöhen - 26.10.2020 18:33 Uhr

Mit dem Streik solle der Druck auf die Arbeitgeberverband erhöht werden. Die Gewerkschaft weiter: „Unser Ziel ist vor allem die enorme Belastung der Beschäftigten zu reduzieren. Deshalb fordern wir u.a. die vollständige Vergütung aller vom Arbeitgeber veranlassten Zeit als Arbeitszeit und die Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 38 Stunden. Außerdem fordern wir Anpassungen in der Entgelttabelle und Verbesserungen der Zulagen!“

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Leere Haltestellen und Staus: Warnstreik in Nürnberg und Fürth

Zum dritten Mal in wenigen Wochen sind die öffentlichen Verkehrsmittel in Nürnberg und Fürth lahmgelegt. Während in Fürth am Montag zumindest der Notverkehr fährt, müssen Pendler und Pendlerinnen in Nürnberg auf Auto, Taxi oder Fahrrad ausweichen. Die Bahnhöfe sind wie leergefegt, auf den Straßen dagegen wird es eng. Das befürchtete Chaos bleibt aber aus.


Denn, so die NahVG: „Die Coronakrise haben alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ÖPNV großartig gemeistert und ihr stellt euch ihr weiterhin. Das verdient Wertschätzung, die über Klatschen und das vom Arbeitgeber präsentierte Volumen hinausgeht.“

 

 

 

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Fahrrad, Tretroller oder Homeoffice: So haben unsere Userinnen und User den Streik überwunden

In Nürnberg und Fürth streikt am Montag der Öffentliche Personennahverkehr, das erwartete Chaos blieb jedoch aus. Dennoch mussten sich Pendler und Pendlerinnen einen anderen Weg zur Arbeit suchen - einen Ersatzverkehr gab es nur in Fürth - oder gleich im Homeoffice bleiben. So haben unsere User und Userinnen den Tag ohne Bus und U-Bahn gelöst.


Die Stadtwerke haben dafür separate Notfahrpläne entwickelt. Die Fahrten werden dann von privaten Verkehrsunternehmen abgedeckt. Die Fahrten reduzieren sich darauf auf etwa ein Drittel des normalen Angebotes.

Den Notfahrplan gibt es auf der Homepage der Stadtwerke.

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