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Sparkasse baut in Erlangen SB-Terminal ab

Markus Hörath
Markus Hörath

Erlanger Nachrichten

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21.9.2021, 12:30 Uhr
Ab 8. Oktober wird das SB-Terminal für Onlineüberweisungen nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Service soll dann nur noch am Hugenottenplatz möglich sein.

Ab 8. Oktober wird das SB-Terminal für Onlineüberweisungen nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Service soll dann nur noch am Hugenottenplatz möglich sein. © privat, NN

Alles verändert sich. Nichts bleibt wie es war. Auch nicht für die Kundinnen und Kunden der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach.

Bereits Anfang des Jahres hatte die Sparkassenführung angekündigt von den ehemals 27 Filialen im Erlanger Stadtgebiet, zehn abbauen zu wollen; von den insgesamt vier SB-Terminals im Verbreitungsgebiet der Sparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach sollten nur noch drei übrig bleiben. Jetzt macht die Sparkasse Nägel mit Köpfen.

Service nur noch am Hugenottenplatz möglich

In der Geschäftsstelle am Röthelheimpark "wird ein SB-Terminal durch einen Kontoauszugsdrucker im Zuge einer Ersatzinvestition ersetzt", wie ein Sprecher der Sparkasse auf Anfrage unseres Medienhauses bestätigt. Ab 8. Oktober wird das SB-Terminal für Onlineüberweisungen nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Service soll dann nur noch am Hugenottenplatz möglich sein. Vor allem für ältere Sparkassenkundinnen und - kunden hat das einen deutlichen Mehraufwand zur Folge.

Festhalten will die Sparkasse, wie im Januar angekündigt, hingegen weiterhin an den SB-Terminals in den Geschäftsstellen Hugenottenplatz, Heroldsberg, Herzogenaurach-Hauptstraße und Höchstadt-Marktplatz.

Verändertes Nutzerverhalten

Als Begründung führt die Sparkasse ein verändertes Nutzerverhalten ins Feld, dem man Rechnung trage. So sei die Nutzungsfrequenz der SB-Terminals im Röthelheimpark seit Jahren "deutlich" rückläufig. Die Corona-Pandemie habe darüber hinaus den Trend zum Online-Banking und der damit immer geringer werden Nutzung des SB-Terminals weiter verstärkt.

Zudem nimmt die deutlich überwiegende Anzahl der SB-Nutzer das sogenannte Classic-Kontomodell in Anspruch. Bei dieser Variante wird die Buchungspostengebühr für eine Überweisung einheitlich bemessen, egal ob sie auf Papier oder am SB-Terminal eingereicht wurde.

"Daher neigen viele Kunden in der aktuellen Situation ohnehin dazu, ihre Überweisungsbelege selbst auszufüllen und in unsere Briefkästen einzuwerfen", heißt es von der Sparkasse weiter.

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