Montag, 21.10.2019

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TB Erlangen startet erfolgreich in der Hockey-Oberliga

Zwei Auswärtssiege: Das erste Saisontor kostet Paula Wernecke einen Kasten Bier - 15.09.2019 19:07 Uhr

Zwei Siege zum Saisonstart: Paula Wernecke (links) ist zurück beim TB Erlangen. © Anja Hinterberger


Wann gibt es den Kasten Bier fürs erste Saisontor, Frau Wernecke?

Beim nächsten Heimspiel bin ich nicht da, aber beim übernächsten in zwei Wochen! Ich war neun Monate in Tokio, bin jetzt zurück bei meiner Hockey-Familie. Da war es ein Späßchen und auch ein tolles Geschenk, dass ich gleich das erste Saisontor machen durfte. Da gebe ich gerne einen Kasten aus.

TB Erlangen Hockey ist auf der Suche nach Rettern

Zwei Auftaktsiege: Hätten Sie gedacht, dass Sie so erfolgreich starten?

Im Training habe ich schon gemerkt, wir gut die jungen Spielerinnen ins Team gefunden haben. Die Stimmung ist gut. Ich bin außerdem ein große Fan von unserem Trainer Knut (Holzschuh, d. Red.). Er hat ein gutes Gefühl für die Mädels und für die richtige Schärfe im richtigen Moment. Doch ich muss auch zugeben: Ich habe zwei Staatsexamen geschrieben und Vorträge vor Tausenden Leuten gehalten, doch so nervös wie vor unserem ersten Spiel am Samstag war ich noch nie. Keiner in der Mannschaft nimmt Hockey zu leicht.

Seit wann sind Sie wieder zurück?

Schon länger, ich habe aber auch ein wenig Urlaub gemacht. Im Training war ich immer dabei, wenn es ging. Dazu habe ich viele Laufeinheiten selbst gemacht. Technik und Spielverständnis verlernt man nicht. Doch konditionell ist bei mir noch Luft nach oben. Unzufriedenheit ist ein guter Antrieb. Ich weiß, dass ich meine Leistung noch steigern kann.

Ist der Aufstieg dieses Jahr drin?

Ich bin ein absoluter Optimist! Wir sind sehr ausgeglichen im Team, alle sind einbezogen. Hat eine mal einen schlechten Tag, fangen die anderen das auf. Am Wochenende hat beispielsweise Nicole Beier grandios gespielt, sie ist eine Allzweckwaffe. Fürth war ein netter Einstieg als Aufsteiger, wobei die auch hochmotiviert sind. Schwabach war ein anderes Kaliber, da haben wir aber auch viel souveräner gespielt. Alle haben den Willen dazu.

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