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Volleyball und Basketball: Das bedeutet das Saison-Aus

Auf- und Abstieg wird neu geregelt, auch Vereine aus Erlangen und der Umgebung trifft das - 26.03.2020 14:40 Uhr

Gibt es bald wieder Regionalliga-Volleyball in Erlangen? Möglich. Die Spielerinnen des TV 48 Erlangen haben es selbst in der Hand.

29.11.2017 © André De Geare


Alle Tabellen werden eingefroren, Meistertitel nicht vergeben. Während der Bayerische Basketball-Verband über eine Regelung zu Auf- und Abstieg noch diskutieren will, gibt es im Volleyball bereits eine Lösung. Teams, die rechnerisch noch die Chance auf den Klassenverbleib haben, bleiben in ihrer Liga. Und Mannschaften, die auf einem Aufstiegsplätze stehen oder diesen rechnerisch erreichen könnten, dürfen aufsteigen. Wenn sie denn wollen.

In der Volleyball-Bayernliga betrifft das den TV 1848 Erlangen, der nächste Saison sein Damen-Team für die Regionalliga melden könnte. Trainer Peter Frischeisen sagt, darüber müsse er mit seinen Spielerinnen erst sprechen. In den vergangenen Jahren pendelte der Turnverein zwischen Regional- und Bayernliga. Der Mannschaft könnte nun ein Umbruch bevorstehen. Doch ohne ein konkurrenzfähiges Team würde auch eine Saison in der Regionalliga niemandem nutzen.

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Keine Gedanken machen muss sich hingegen die SGS Erlangen. Der Aufsteiger beendet die Runde überraschend souverän als Bayernliga-Fünfter. Die Herren-Teams der SGS und des TVE bleiben in ihrer Spielklasse, Bezirksliga und Landesliga.

Der TSV Neunkirchen stünde gar vor einem dreifachen Aufstieg mit seinen Herren-Teams. Ob die erste Garde den Gang in die Bayernliga, die zweite in die Landesliga jedoch antreten werden, müsse laut Abteilungsleiter Sebastian Lenz erst intern besprochen werden. Die Meldefrist endet am 30. April. Aus Staffeln, die in der Saison 2020/21 mit zwölf oder mehr Mannschaften spielen, steigen am Ende der Saison vier Teams ab.

"Das ist in der Summe die fairste Lösung"

Thomas Schmidt ist soweit zufrieden. Und das liegt nicht nur daran, dass die Auf- und Abstiegsregelungen des Bayerischen Volleyball-Verbandes der TSG Weisendorf gelegen kommen. Denn sowohl die Männer als auch die Frauen haben mit dem vorzeitigen Saisonende den Verbleib in der Bezirksklasse nun sicher. Doch dem TSG-Abteilungsleiter gefällt die Lösung des Verbandes auch ganz grundsätzlich: "Sie haben jede Mannschaft einzeln danach bewertet, was sie noch erreichen kann. Das ist in der Summe die fairste Lösung." In der kommenden Saison werde man dann allerdings mit großen Ligen und mehr Absteigern zu kämpfen haben, glaubt Schmidt.

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Die Lösung des Verbandes bedeutet auch: Die Frauen des TC Höchstadt II können sich über ihre Rückkehr in die Bezirksklasse freuen. Die Kreisliga-Saison war schon beendet, der Aufstieg bleibt damit fix, der Abstieg des ersten Teams ebenso. Anders sieht es für die Frauen der TS Herzogenaurach aus: Die hätten in der Relegation noch den Gang in die Bezirksklasse schaffen können. Doch mit dem Beschluss des BVV wurden alle Relegationsspiele abgesagt – und die TSH bleibt Kreisligist.

In der Basketball-Bayernliga war Tabellenführer Neustadt nicht mehr einzuholen gewesen, auch nicht für den Dritten, den Turnerbund Erlangen. Gegen den Abstieg kämpfte der TuSpo Heroldsberg, Trainer Hubert Selzle aber geht davon aus, "dass wir drin bleiben, alles andere wäre auch fatal gewesen". Bei den Herzogenauracher Basketballern tut sich noch mehr. In der Damen-Bayernliga bleiben zudem die Teams aus Heroldsberg, des TB Erlangen und des CVJM Erlangen.

alep/ton/gu

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