Samstag, 07.12.2019

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Kletterhalle Magnesia bewahrt sich Eigenheiten

Zur Saisoneröffnung in Forchheim ist ein Verkauf an die Blockhelden vom Tisch - 12.11.2019 12:21 Uhr

Ein Kletter-Marathon samt musikalischer Begleitung hielt die Saisoneröffnung in der Forchheimer Magnesia Kletterhalle bereit. © Juergen Petzoldt


An 21 Standorten ging es am Sonntag, 10. November, zeitgleich darum, in zwei dreistündigen Abschnitten so viele Meter wie möglich auf den vorgegebenen Routen zurückzulegen, freilich immer mit Sicherung. Magnesia-Geschäftführer Albrecht Waasner montierte im Vorfeld Bildschirme, die Ergebnisse der Konkurrenz live übertrugen. Dazu sorgte eine Band für musikalische Unterhaltung und gab es zur Stärkung am Nachmittag Gegrilltes.

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Jeder Meter zählt: Kletter-Marathon in Forchheim

Die Saisoneröffnung in der Magnesia-Halle lud zu einem besonderen Wettbewerb für Hobbysportler. In einem bundesweit an 21 Standorten zeitgleich durchgeführten Kletter-Marathon ging darum, über zwei dreistündige Abschnitte so viele Meter wie möglich auf den vorgegebenen Routen zurückzulegen.


Vollauf zufrieden äußerte sich Waasner hinterher über die Aktion, wenngleich für den aktiven Wettkampfpart nur zehn Zweier-Gespanne meldeten. Die fleißigsten Akteure kamen allerdings auf eine beachtliche Zahl an Klettergängen. 9676 m standen für 20 Starter am Ende zu Buche. 

Albrecht Waasner sieht sich indes im Weg bestätigt, weiter eine vielfältige Auswahl an Strecken anzubieten. Indem er die Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit mit den rund um Erlangen expandierenden Blockhelden im Frühsommer abgebrochen hat, nimmt er derzeit Abstand von jeden Abschiedsgedanken. Zum 15. Geburtstag seiner Einrichtung im Kesselhaus einer ehemaligen Spinnerei hatte der 70-Jährige vor rund einem Jahr noch nachdenkliche Töne angeschlagen und damit Spekulationen über einen Verkauf ausgelöst.

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Kletterhalle Magnesia: Seit 15 Jahren hoch hinaus

Der wachsende Boulder-Trend verschärft die Konkurrenz, doch die geräumige Anlage von 1500 Quadratmetern Sportfläche mit bis zu zwölf Meter hohen Wänden garantiert noch immer Abwechslung und eine große Bandbreite an Schwierigkeitsgraden. Vor 15 Jahren nahm die Magnesia-Kletterhalle in Forchheim, nach wie vor eine der größten Einrichtungen Nordbayerns, im Kesselhaus einer ehemaligen Spinnerei den Betrieb auf.


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