11°

Montag, 20.05.2019

|

zum Thema

Traditionsgasthaus Sägemühle in Großenohe hat wieder geöffnet

Nach sechs Jahren Dornröschchenschlaf herrscht neues Leben in Großenohe - 24.04.2019 14:00 Uhr

Seit dem Osterwochenende hat der Landgasthof Zur Sägemühle im Großenoher Tal wieder geöffnet. © Roland-Gilbert Huber-Altjohann


Die gelernte Konditorin Kerstin Gößl haucht, zusammen mit ihrem Partner, dem lange verwaisten Gasthaus im malerischen Großenoher Tal neues Leben ein.

Es ist für Kerstin Gößl ein "Nachhausekommen", ein Schritt heim zu den Wurzeln, wie sie im Gespräch erzählt, denn schließlich ist sie nur wenige Kilometer entfernt, in Hiltpoltstein, geboren.

Bilderstrecke zum Thema

Atemberaubende Schönheiten: Die Fränkische Schweiz von oben

Aus bis zu 2.500 Metern Höhe blickte Tom Schneider, Fotograf aus Ebermannstadt, bei einer Fahrt mit einem Heißluftballon auf Dörfer, Natur und wunderschöne Ecken der Fränkischen Schweiz und des Landkreises Forchheim.


Fast zwei Jahre lang hatte die gelernte Konditorin das Ebermannstädter Stadtcafé in der Hauptstraße geführt und ihre Torten und Kuchen auch für Feierlichkeiten geliefert, neben den süßen Köstlichkeiten gab es auch Veganes und böhmische Gerichte.

Forellen und Burger

All das soll auch am neuen Standort im malerischen Großenoher Tal auf der Speisekarte stehen. "Wir bleiben bei der böhmischen Küche", erzählt Gößl, außerdem gibt es hausgemachte Burger, auch in vegetarischer Variante als "Black Bean Burger", die durch Rote Bete saftig bleiben. Auch die Tradition soll nicht zu kurz kommen: Deswegen wird es fränkische Forellen geben. Die Flossenträger, die direkt aus dem angrenzenden Bach gefischt werden, kommen dabei wahlweise als "Müllerin" oder „geräuchert“ auf den Teller. Schäuferla und Schweinebraten wird es nicht in der "Sägemühle" geben.

"Das bekommen Sie in der Fränkischen an jeder Ecke", sagt die Gastwirtin, ganz bewusst wolle man sich von dem Speiseangebot der umliegenden Gasthöfe ein wenig absetzen: "Wir wollen was Besonderes anbieten", sagt Gößl. Doch auf den sonntäglichen Kloß muss man deswegen nicht verzichten: Den gibt es als Serviett-Kloß als Beilage zum Szegediner Gulasch.

"Die Lage des Gasthauses und die Räumlichkeiten passen perfekt zusammen", sagt Gößl, und seien deswegen auch perfekt für den Standortwechsel von Ebermannstadt nach Großenohe. "Die Küche hier ist dreimal so groß wie in Ebermannstadt", dazu kommt eine separate Backstube, in der weiterhin Kuchen und Torten unter den Händen von Kerstin Gößl entstehen.

Bilderstrecke zum Thema

Für Naturfreunde und Genießer: Bierwanderungen in der Region

Nirgendwo auf der Welt ist die Dichte von kleinen eigenständigen Brauereien so hoch wie in unserer Region. Was liegt da bei strahlendem Sonnenschein näher als eine gemütliche Wanderung durch die Fränkische Schweiz, den Oberpfälzer Wald oder die Fränkische Toskana, verbunden mit einem guten Schluck und einer kräftigen Brotzeit in den auf dem Weg liegenden Wirtschaften und Biergärten? Hier deshalb unsere Highlights in Sachen Bierwanderungen


Nach dem Eröffnungs-Osterwochenende kann Gößl eine erste, durchweg positive Bilanz ziehen: Der Besucherzustrom sei enorm gewesen: "Wir haben das erste Marathon-Wochenende hinter uns." "Toll, dass es hier endlich weitergeht", das habe sie nicht nur einmal gehört.

Der Landgasthof "Zur Sägemühle" in Großenohe hat von Donnerstag bis Samstag von 12 bis 22 Uhr und am Sonntag von 11 bis 22 Uhr geöffnet. Eine Homepage gibt es noch nicht, man ist aber telefonisch unter (09192) 2370756 erreichbar.  

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Großenohe