Zukunft der Wiesenttalbahn: "Ernüchternde" Aussichten

25.5.2021, 11:30 Uhr
Die Wiesenttalbahn fährt zwischen Forchheim und Ebermannstadt.

Die Wiesenttalbahn fährt zwischen Forchheim und Ebermannstadt. © Roland Huber (Archiv)

Denn wie der Amtsjurist Frithjof Dier und die Ebermannstädter Bürgermeisterin Christiane Meyer berichteten, seien die jüngsten Gespräche mit der Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) „ernüchternd“ gewesen.

„Unmissverständlich“, so Dier, habe die BEG klar gemacht, dass ein Halbstundentakt mittelfristig „keinerlei Chancen“ habe. Dafür mangele es an Ausweichmöglichkeiten auf der Strecke, die Bahnübergänge seien ungesichert und Verbesserungsmaßnahmen würden rund eine Million Euro kosten. Für eine Ertüchtigung bräuchte es 3000 Fahrgäste pro Streckenkilometer, während die Wiesenttalbahn derzeit nur rund 650 zähle.

Meyer merkte dazu aber an, dass „auch Projekte möglich sind, die lange undenkbar waren“ - und verwies auf die Ramstertalstraße.

ppr

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