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Zunehmende Vermüllung wegen Corona: Forchheim schlägt Alarm

Eindringliche Bitte an die Bürger - 01.04.2020 17:07 Uhr

In der Hornschuchallee in Forchheim: Die Stadt schlägt Alarm, weil in Zeiten der Corona-Krise in der ganzen Stadt die Vermüllung auf öffentlichen Straßen und Plätzen zunimmt. © Philipp Rothenbacher


Müll auf öffentlichen Plätzen: Die Stadt Forchheim teilt in einer Pressemitteilung mit, dass wild abgelagerter Müll zugenommen hat. Die Stadtverwaltung bittet alle Haushalte eindringlich darum, die üblichen Entsorgungswege zu nutzen. Laut Landratsamt Forchheim erfolgt die Müllabfuhr zurzeit planmäßig - allerdings wurde die Deponie Gosberg geschlossen, weil zu viele Menschen kamen


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„Wir haben zurzeit einen erheblichen Mehraufwand bei der Reinigung von öffentlichen Straßen und Plätzen festgestellt. Die Vermüllung des öffentlichen Raumes nimmt in letzter Zeit stark zu!“, stellt Walter Mirschberger, Leiter des Referats 5, das für die Stadtreinigung verantwortlich zeichnet, fest.

„Es scheint so“, ergänzt Oberbürgermeister Uwe Kirschstein, „dass in Zeiten der Corona-Pandemie, in der die Menschen vermehrt zu Hause leben und arbeiten, insgesamt die Menge an Hausmüll zugenommen hat. Wir vermuten, dass manche Menschen gewisse Entsorgungsprobleme haben, da einige Entsorgungswege, wie beispielsweise die Deponie Gosberg und die Wertstoffhöfe des Landkreises, zurzeit nicht genutzt werden können. Es kann aber nicht die Lösung sein, nun den privaten Müll im öffentlichen Raum zu entsorgen und Arbeitskraft und Kosten für die Müllbeseitigung der Allgemeinheit aufzulasten.“

Müllabfuhr erfolgt planmäßig

Das Landratsamt Forchheim gibt auf seiner Homepage Hinweise zur Abfallwirtschaft: „Da trotz Katastrophenfall und Ausgangsbeschränkung die Anlieferungen von nicht zwingend zu entsorgenden Abfällen und Wertstoffen überhandgenommen haben, muss das Entsorgungszentrum Deponie Gosberg ab Montag, 30.03.2020 für private Anlieferer geschlossen bleiben. Der Betrieb kann analog zu den Landkreisen in der Region nicht aufrechterhalten werden." Gewerbliche Anlieferungen sind weiterhin möglich.

Der Betrieb der Müllabfuhr hat oberste Priorität und erfolgt zurzeit planmäßig. Die Sperrmüllabfuhr erfolgt ebenfalls planmäßig. Bei illegalen Entsorgungen werden rechtliche Schritte gegen die Verursacher eingeleitet. Aufgrund der aktuellen Situation seien Abfallentsorgungen auf ein notwendiges Minimum zu beschränken. Dies betrifft vor allem Grüngut. Alternativen sind: Zwischenlagerung oder Kompostierung auf dem eigenen Grundstück oder Entsorgung über die Biotonne. Es wird zudem auf die Pflicht zur Vorhaltung einer Biotonne gemäß Abfallwirtschaftssatzung erinnert. 


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