Auch in Altmühlfranken greift Bundeswehr Heimen unter die Arme

22.12.2020, 17:19 Uhr
„Helfende Hände“ für Einrichtungen im Landkreis: Ein Teil der eingesetzten Bundeswehrkräfte waren zur Einsatzbesprechung mit Landrat Manuel Westphal und der zuständigen Juristin Lidia Bechthold im Landratsamt.

„Helfende Hände“ für Einrichtungen im Landkreis: Ein Teil der eingesetzten Bundeswehrkräfte waren zur Einsatzbesprechung mit Landrat Manuel Westphal und der zuständigen Juristin Lidia Bechthold im Landratsamt. © Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen

Von 22 Einrichtungen haben fünf Bedarf angemeldet, teilt das Landratsamt in einem Presseschreiben mit. Die Behörde hatte vergangene Woche dazu eine Umfrage bei den verschiedenen Einrichtungen durchgeführt. Über das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr konnte am vergangenen Freitag der Antrag auf Hilfeleistung gestellt werden. Am Montag bekam das Landratsamt dafür grünes Licht.


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Seit Dienstag werden 25 Soldatinnen und Soldaten des Panzergrenadierbataillons 112 aus Regen die fünf Einrichtungen bei nicht pflegerischen Tätigkeiten unterstützen, wie zum Beispiel Essensausgabe, Betten beziehen, Besuchermanagement, Hol- und Bringtätigkeiten oder beim Telefondienst. Dadurch kann das pflegerische Personal entlastet werden und sich direkt um die Bewohnerinnen und Bewohner kümmern.

Zusätzlich zum Pflegealltag muss das Personal aufgrund der elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nun auch noch mindestens zweimal wöchentlich die Testungen des Personals organisieren und sicherstellen.


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"Ich bin froh, dass die Bundeswehr unsere Einrichtungen über die Aktion ‚Helfende Hände‘ so schnell unterstützen kann. Durch den Einsatz der Bundeswehrkräfte wird das Pflegepersonal massiv entlastet. Wichtig ist es, die Alten und Schwachen in unserer Gesellschaft während der Pandemie zu schützen. Vielen Dank an Michael Müller vom Kreisverbindungskommando für die unkomplizierte Absprache und allen Soldatinnen und Soldaten für ihren Einsatz", so Landrat Manuel Westphal.

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