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Freitag, 27.11.2020

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Im TV: Hobbykoch aus Hemhofen stellt sich Küchenschlacht

An die Töpfe, fertig, los: André Hasenberger hat im TV den Kochlöffel geschwungen - 30.09.2020 06:00 Uhr

Die blaue Schürze mit dem Logo der Sendung gab’s als Dankeschön: André Hasenberger stand für die ZDF-Sendung „Küchenschlacht“ vor der Kamera, hier steht er am heimischen Herd.

29.09.2020 © Foto: Clauida Freilinger


"An die Töpfe, fertig, los" heißt es immer montags bis freitags im Nachmittagsprogramm, wenn sich sechs Hobbyköche vor der Kamera messen. Dabei steht ihnen ein prominenter Kochprofi zur Seite. Von sechs Kandidaten bleibt am Schluss einer übrig, der dann eine Runde weiterkommt. Der Gesamtsieger gewinnt ein Preisgeld in Höhe von 25 000 Euro. Auch aus Großenseebach war mal eine Kandidatin dabei. 

Rahmpilze mit Semmelknödel und Feldsalat hat André Hasenberger bei seinem Fernsehauftritt gekocht.

29.09.2020 © André Hasenberger


Wer es nicht gesehen hat: Für André Hasenberger war am dritten Tag Schluss. Montags kochen die Kandidaten ihr Lieblingsgericht, dienstags eine Vorspeise, mittwochs eine Hauptspeise. "Ich hab schon geahnt, dass die Soße etwas zu dick war", sagt der Hobbykoch: "Eben so, wie ein Franke sie liebt." Rahmpilze mit Semmelknödel und Feldsalat hatte er zubereitet – das Gericht fiel durch.

"Perfekt durchgegart"

"Mein Ziel war vor allem: nicht gleich am ersten Tag rausfliegen", sagt der Hemhofener. Das also hat er erreicht. Und noch einiges mehr. Der knusprige Seeteufel mit Kartoffeltalern, den der 34-Jährige als seine Leibspeise auf den Teller brachte, bekam ein Lob vom Hamburger Sternekoch Christoph Rüffer. "Perfekt durchgegart, hat er gesagt", erzählt Hasenberger und lächelt stolz. Außerdem sei es sehr spannend gewesen, hinter die Kulissen zu schauen – Limousinenfahrt und Catering inklusive.

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Der Hemhofener kocht seit drei oder vier Jahren sehr intensiv. "Wenn andere sich nach dem Arbeitstag in einer 50-Stunden-Woche aufs Sofa fläzen, stellte ich mich zwei Stunden in die Küche", erzählt er. "Das entspannt mich." Am liebsten mag er es gut fränkisch. Die 35 Minuten, die ihm in der Fernsehsendung blieben, hätten leider für ein Schäuferla nicht ausgereicht. Wenn er zu Hause am Herd steht, dreht Hasenberger die Musik laut auf und kreiert neue Rezepte.

Die kann der Hobbykoch jetzt auch gut gebrauchen, denn die Nachfragen sind nach seinem TV-Auftritt in die Höhe geschnellt. "Und wann kochst du für uns?" ist eine Frage, die der Teamleiter im Customer Support nun öfter hört. "Es war schon Wahnsinn wie viel Unterstützung ich hier aus dem Dorf bekommen habe", sagt Hasenberger.

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Während der Aufzeichnung in Hamburg hatte er seine Fans daheim über die sozialen Medien auf dem Laufenden gehalten. Danach war Stillschweigen angesagt, denn der Kandidat hatte vertraglich zugesichert, vor der Ausstrahlung nicht zu verraten, wie es ausgeht. Zu den Sendeterminen Anfang vergangener Woche hatte er sich Urlaub genommen. Sein Auftritt am ersten und dritten Tag hat er zu Hause im Wohnzimmer mit seiner Familie angeschaut. Am Sendetag Nummer zwei war Live-Übertragung auf der Leinwand im Goldenen Schwan angesagt.

cf

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