Für Mountainbiker

Radfahrer aufgepasst: Adelsdorfs neue Dirt-Bike-Strecke ist fast fertig

10.6.2021, 12:00 Uhr
Sie haben die neue Dirtbike-Strecke gleich ausprobiert (von links): Bürgermeister Karsten Fischkal, Fabian Lamm, Simon und Bastian Denkler.

Sie haben die neue Dirtbike-Strecke gleich ausprobiert (von links): Bürgermeister Karsten Fischkal, Fabian Lamm, Simon und Bastian Denkler. © Niko Spörlein, NN

Eine Skateranlage gab es schon in der Großgemeinde, und zwar vor dem Neubau des Kindergartens „Regenbogen II“ an der Pommernstraße, quasi direkt an der Staatsstraße 2264 am Ortseingang Richtung Neuses. Einst hatte diese die Junge Union beantragt. Diese Bahn, die im Winter auch als Eisfläche hätte genutzt werden können, musste dem Freigelände des neuen Kindergartens weichen.

Gesucht wurde lange nach einem passenden Grundstück, meinte Bürgermeister Karsten Fischkal, zumal man immer wieder mit Einsprüchen der möglichen Nachbarn wegen der Lärmentwicklung rechnen musste. Die SPD im Gemeinderat beantragte schon im Mai 2018, dass für die mittlerweile längst abgetragene Skaterbahn an der Pommernstraße ein Ersatz gesucht und gebaut werden müsste, bestätigte Gemeinderat Jörg Bubel auf Anfrage. Ein Acker an der Hochstraße, hinter den Einkaufsmärkten, war schon angedacht und musste wieder verworfen werden. Jetzt allerdings entsteht eine neue Spaßbahn auf einem freien Gelände an der Robert-Schuhmann-Straße, gleich neben „Elektro Amon“.

Der Starkregen vom Montag machte vorerst aber einen Strich durch die Fertigstellung der Anlage, die sich die Jugendlichen schon lange so sehr wünschen. Das inzwischen schon einigermaßen „anmodellierte“ Gelände steht hoffnungslos unter Wasser. Man müsse noch abwarten, bis das Gelände einigermaßen abgetrocknet sei, erklärte nun Bürgermeister Karsten Fischkal, der sich dieser Tage mit einigen Jugendlichen samt deren stabilen Mountainbikes an der neuen „Dirt-Bike-Bahn“ traf. Zusammen mit Jugendlichen um Fabian Lamm, Bastian und Simon Denkler wurde das naturbelassene Grundstück mit Radladern geformt, ganz nach deren Vorstellungen, sagte Fischkal.

1500 Quadratmeter stehen für diesen speziellen Fahrradspaß zur Verfügung, das die Besitzerin der Gemeinde für diese Zwecke und für einen kleinen Beitrag zur Verfügung stellte. Bauhofleiter Manfred Litz war dieser Tage mit seiner Mannschaft schon vor Ort und formte mit schwerem Gerät die „Steilkurven“, die Trickspuren und die laut Lamm unbedingt nötigen „Rotationen“.

Nach einem solchen „Stunt“ müsse man unbedingt auf Humus landen, damit nichts passiere. Apropos „passieren“: Karsten Fischkal lässt nun noch Schilder anbringen, wie man sich auf dem neuen Gelände verhalten müsse, zusätzlich habe die Gemeinde auch die versicherungstechnischen Fragen gelöst, sagte er und machte sich mit den Jugendlichen samt deren strapazierfähigen Spaßrädern auf den ersten (leichten) Hügel.

Zum gewünschten „Wheelie“, wie die Insider zum Vorderradhochheben sagen, kam es allerdings nicht. War halt alles zu nass. Aber eines, so Fischkal, sei sicher, die Dirt-Bike-Bahn werde in den nächsten Tagen komplett fertiggestellt und Kosten entstehen der Gemeinde in Höhe von rund 8000 Euro. „Und dann muss ich nochmals darauf hinweisen, die SPD hat keine Dirt-Bike-Bahn beantragt“.

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