Industriegebiet Neumarkt

Gerüchte um Nachfolger auf altem Gelände von Europoles

3.8.2021, 07:00 Uhr
Was passiert an der Ingolstädter Straße, wenn Fuchs Europoles zum Jahresende auszieht?

Was passiert an der Ingolstädter Straße, wenn Fuchs Europoles zum Jahresende auszieht? © Foto: Wolfgang Fellner

Ins Industriegebiet im Neumarkter Stadtsüden kommt Bewegung. Am südlichen Ende der Dreichlingerstraße wird offenbar eine Brache für eine Bebauung vorbereitet.

Auch wenn von der Seiten der Stadt und des Bauherrn noch nichts Spruchreifes vorliegt, ist bereits durchgesickert, dass Pfleiderer sich auf dem Feld neben seinem Spanplattenwerk vergrößern möchte. Aus gut informierten Kreisen heißt es, dort entstünden Silos zur Lagerung von Schüttgut.

Für die Bewohner des Stadtteils Hasenheide aber weit interessanter dürfte die Zukunft des Europoles-Geländes an der Ingolstädter Straße sein. Wer dort einzieht, wenn Fuchs Europoles die Masten-Produktion ins neue Werk an der Habersmühle aussiedelt.

Wie den NN mitgeteilt wurde, soll der Nürnberger Recycling-Verbund "Die grünen Engel" Pläne für das Areal haben. Federführend ist darin die Durmin Entsorgung und Logistik GmbH. Weder Durmin noch die Stadt Neumarkt mochten sich dazu äußern. Aber: Die im Nürnberger Hafen ansässigen "Engel" dementierten die NN-Anfrage zumindest nicht.

Was das Gerücht plausibel macht: Der Entsorgungsbetrieb mit derzeit knapp 400 Mitarbeitern beliefert den Holzwerkstoffhersteller Pfleiderer täglich mit Recycling-Holzhackschnitzeln. Erst vor wenigen Wochen präsentierten beide Unternehmen einen neuen "XL-Liner" mit über zehn Prozent mehr Ladevolumen und einer Zugmaschine mit hochmodernem Gasantrieb, der auf der Strecke Nürnberg-Neumarkt fortan das Recyclingholz transportiert.

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