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Fast 13 Millionen zusätzlich pro Jahr: Geldregen für den VGN

ÖPNV-Gipfel in München - Söder und Kommunen eignen sich auf neuen Pakt - 29.04.2019 16:04 Uhr

Allein in Nürnberg nutzen Tausende Pendler Tag für Tag die U-Bahn - und damit den öffentlichen Personennahverkehr. © Michael Matejka


Der Freistaat Bayern stattet die übrigen Nahverkehrsverbünde im Land jenseits von München mit zusätzlichen Millionen aus. Darauf haben sich kommunale Spitzenvertreter mit Ministerpräsident Markus Söder bei einem ÖPNV-Gipfel verständigt.

 

"Das Land zahlt zusätzlich 24,8 Millionen Euro an die übrigen Verbünde", sagte Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) nach der Verkehrskonferenz gegenüber den Nürnberger Nachrichten. Und zwar jedes Jahr über einen Zeitraum von fünf Jahren. Das sind insgesamt 124 Millionen Euro. Für den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) macht das laut Ulrich Maly pro Jahr 12,8 Millionen Euro mehr aus.

Tarifstruktur: Maly will "an kreativem Modell arbeiten"

Das Geld dürfe aber nicht für eine Aussetzung der geplanten Tariferhöhungen verwendet werden. Maly hält es aber für zulässig, an der Tarifstruktur im VGN etwas zu verändern. "Wir müssen jetzt für 2020 an einem kreativen Modell arbeiten", so der Nürnberger OB.

So ist bei dem Gipfel auch über ein 365-Tage-Jugendticket gesprochen worden, das die Verbünde für Schüler und Auszubildende freiwillig einführen können. Dies soll im VGN so schnell wie möglich kommen, verspricht Maly. Zwei Drittel der Kosten will der Freistaat übernehmen.

Die konkrete Umsetzung wolle man in Arbeitsgruppen beraten, sagte Söder am Montag. Schon im Herbst soll das Angebot verfügbar sein. Wann es anschließend 365-Euro-Jahrestickets auch für Erwachsene geben soll, ist derweil noch offen. Für München, Nürnberg/Fürth/Erlangen, Augsburg, Regensburg, Ingolstadt und Würzburg hat dies die schwarz-orange Staatsregierung im Koalitionsvertrag versprochen. Söder bekräftigte nun, Ziel sei, bis zum Jahr 2030 derartige 365-Euro-Tickets oder "vergleichbare Modelle" einzuführen.

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nn

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