Drogen "grundsätzlich verboten"

Razzia mit 150 Polizisten in Regensburger Club: Jetzt sprechen die Betreiber

Tobi Lang
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Redakteur

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12.6.2022, 20:47 Uhr
Ein Großaufgebot der Polizei rückte in Regensburg an. (Symbolbild)

© NEWS5 / Oßwald, NEWS5 Ein Großaufgebot der Polizei rückte in Regensburg an. (Symbolbild)

Die Polizisten stellten die Diskothek komplett auf den Kopf. In der Nacht auf Samstag führten über 150 Einsatzkräfte eine Razzia im Regensburger "Schimmerlos", einem Innenstadt-Club, durch. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Mehrere Personen, die im Verdacht stehen, Handel mit Rauschgift zu betreiben, konnten festgenommen werden. Bei weiteren Kontrollen habe man illegale Betäubungsmittel und entsprechende Utensilien gefunden, teilt die Polizei mit. Die Bilanz: 25 Verfahren gegen Gäste und den Betreiber sowie vier weitere Hausdurchsuchungen.

Polizei und Staatsanwaltschaft, heißt es, geht es um ein klares Zeichen gegen illegales Rauschgift - sie kündigen weitere Aktionen an.

Betreiber distanziert sich von Pauschalvorwürfen

Gegenüber der Mittelbayerischen äußert sich jetzt der Betreiber des "Schimmerlos". Er sagt: In seinem Club sei es "grundsätzlich verboten", illegale Drogen mitzuführen oder zu konsumieren - das Sicherheitspersonal sei entsprechend angewiesen, Verdächtige zu kontrollieren. „Bei einer vollen Diskothek ist es jedoch nicht auszuschließen, dass Einzelpersonen illegale Substanzen mit sich führen.“

Der Betreiber der Diskothek distanziert sich gegenüber der Mittelbayerischen klar - sagt aber auch: "Nach den ganzen Covid- Einschränkungen und nach fast zwei Jahren Pause ist es jetzt wichtig den laufenden Betrieb aufrechtzuerhalten und kontinuierlich zu führen."

Die Party in der Nacht auf Samstag wurde von der Razzia jedoch gegen 0.30 Uhr jäh beendet.