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Was wird aus dem Schlößchen in Enderndorf am See?

Kirschen, Wohnungen oder Jugendbetreuung in Seenähe: Optionen werden debattiert - 23.06.2020 17:30 Uhr

Ungewisse Zukunft: Eine Touristen-Information aber wird das Harsdorfer Schlößchen nicht bleiben. © Archivfoto: Carola Scherbel


Nur eines ist sicher: "Verkaufen wäre wirklich die letzte Option", so Landrat Herbert Eckstein in der Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport und Freizeit. Die Immobilie hatte der Landkreis in den 1980er-Jahren von der Stadt Spalt für wenig Geld übernommen und aufwändig saniert. 25 Jahre lang war eine Tourist-Information dort untergebracht. Der schöne Saal im ersten Obergeschoss war dagegen nur selten gebucht. Weil sich das Nutzerverhalten geändert hat, will der Landkreis die Tourist-Information schließen — oder sie zumindest nicht mehr von eigenem Personal betreuen lassen.

Aber wie sieht die zukünftige Nutzung aus? Wohnungen einbauen, wie es sich Herbert Eckstein vorstellen kann? Eine Jugendbetreuung in Seenähe, wie es Georgensgmünds Bürgermeister Ben Schwarz (SPD) vorschlug? Oder so umbauen, damit man für lokale Produkte wie Kirschen oder Hopfen werben kann, was Christoph Raithel (CSU) einfiel? "Wir werden noch ein bisschen hirnen müssen", resümierte Eckstein. Eine Entscheidung zum Schlößchen müsse nicht übers Knie gebrochen werden.


Raus aus dem Schloss: Rother Tourist-Info zieht in ehemaliges Café.


 

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