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Schwabachs Schnelltestzentrum: flott und unkompliziert

Neues Angebot der Stadt im Foyer des Markgrafensaals gibt es dreimal pro Woche - 12.02.2021 07:30 Uhr

Schnell mal zum Test: Rettungsassistent Norbert Lagatzki (weißer Schutzanzug) nimmt bei Stadtrechtsrat Knut Engelbrecht einen Abstrich. Ergebnis: negativ.

11.02.2021 © Foto: Robert Gerner


Die Stadt hat die Johanniter mit dem Betrieb der Schnellteststrecke beauftragt. Dienstags, donnerstags und sonntags kann man zwischen 12 und 18 Uhr in die Ludwigstraße kommen, sich kurz registrieren und dann einem Mann oder einer Frau in weißer Schutzausrüstung die Nase hinhalten.

Schon gut genutzt

Das Angebot war am ersten Tag gut besucht. Nach 80 Minuten hatte Thomas Grüneis, zuständig bei den Schwabacher Johannitern für den Katastrophenschutz, schon 32 Interessierte gezählt. Die allermeisten aus Schwabach. Aber auch einige aus Ortschaften in der Umgebung.

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OB Reiß will nicht päpstlicher sein als der Papst. "Grundsätzlich ist das eine Schwabacher Leistung für Schwabacher Bürger", sagt der OB. "Aber so lange wir genügend Tests haben und solange wir nicht überrannt werden, wird niemand abgewiesen."

In Nürnberg, wo es das Schnelltestzentrum schon seit knapp zwei Wochen gibt, fällt etwa jeder 100. Test positiv aus, erzählt Kevin Schwarzer, der Regionalvorstand der Johanniter.

Und wenn es positiv ist?

Bei der Kapazität des Schwabacher Impfzentrums (rund 20 Tests pro Stunde, also etwa 120 pro Tag) würde man also an jedem Testtag einen oder zwei Corona-Positive herausfischen.

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"Es geht nicht darum, die Inzidenz nach oben zu drücken, sondern den R-Wert nach unten", erklärt OB Reiß. Denn Positive würden viel schneller auffallen als mit dem herkömmlichen PCR-Test. "Wir verhindern also früher, dass diese Leute andere anstecken."

Doch was ist, wenn ein Schnelltest positiv ausfällt? Der- oder diejenige muss erstens noch einmal einen herkömllichen PCR-Test machen (entweder an der Teststrecke in Roth oder beim Hausarzt) und zweitens ansonsten sofort in Quarantäne.

 

rog

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