Sperrung bis Jahresende

Keine Durchfahrt mehr in Wachenhofen

14.9.2021, 17:01 Uhr
Die Ortsdurchfahrt von Wachenhofen und damit einer der Querverbindungen über  die Altmühl ist bis Jahresende gesperrt. Grund ist der neue Kanal, der in dem  Alesheimer Ortsteil verlegt werden muss.

Die Ortsdurchfahrt von Wachenhofen und damit einer der Querverbindungen über die Altmühl ist bis Jahresende gesperrt. Grund ist der neue Kanal, der in dem Alesheimer Ortsteil verlegt werden muss. © Robert Maurer, NN

Immerhin neigt sich die Baustelle in der Trommetsheimer Lindenstraße langsam dem Ende entgegen. Vermutlich ab Anfang Oktober sollte diese wieder befahrbar sein. Das würde dann wieder eine gewisse Entlastung der Verkehrsströme mit sich bringen.

Wenn alles gut läuft, starten Ende dieser Woche die Asphaltierungsarbeiten. Spätestens nächste Woche wird es aber sicher soweit sein, kündigte Bürgermeister Manfred Schuster im Gespräch mit dem Weißenburger Tagblatt an. Die Arbeiten werden etwa zwei Wochen in Anspruch nehmen. Dann ist Trommetsheim wieder normal erreichbar.

Die Ortsdurchfahrt von Wachenhofen bleibt hingegen bis Jahresende für den Verkehr gesperrt. Wer es also gewohnt war über Wachenhofen und Ehlheim zur Staatsstraße 2230 (Treuchtlingen–Windsfeld) zu fahren, muss nun einen Umweg einplanen. Die offizielle Umleitung läuft über die WUG1 nach Dornhausen, dort das kurze Stück auf der B13 und dann wieder südlich auf die Staatsstraße Richtung Treuchtlingen.

Hintergrund ist die erforderliche Erneuerung des Kanals in dem Alesheimer Ortsteil. Sie kostet rund 1,5 Millionen Euro. Bekanntlich hat es vor eineinhalb Jahren einen Bürgerentscheid gegeben, der sich klar gegen ein Trennsystem ausgesprochen hat. Somit bleibt es nun beim Mischsystem von Brauch- und Regenwasser. Die Baufirma hat zwar später als erhofft mit den Arbeiten begonnen. Dennoch hat sie zugesichert, dass bis Jahresende alles fertiggestellt werden, so dass die zugesagten Fördergelder nicht gefährdet werden, erklärte Bürgermeister Schuster. „Die Firma arbeitet aktuell mit zwei Trupps in Wachenhofen. Das werden die sicher hinbekommen.“

Abwasser fließt künftig nach Alesheim

Fertig gestellt ist bereits die Druckleitung von Wachenhofen nach Alesheim. Das erforderliche Pumpwerk ist hingegen noch nicht ganz fertig, aber es soll in den nächsten Wochen in Betrieb gehen.

Über die neue Druckleitung werden künftig die Abwässer von Wachenhofen in den Hauptort gepumpt. Die Alesheimer Kläranlage hat noch eine Genehmigung bis einschließlich 2024. So lange werden die Abwässer dort aufbereitet. Später einmal muss das komplette Abwasser der Gemeinde in Markt Berolzheim geklärt werden. Dazu braucht es aber noch eine weitere Druckleitung zwischen Alesheim und Trommetsheim.

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