Der Betonrohling ist fertig

Weißenburgs zweite Römermaske

17.7.2021, 16:47 Uhr
Roland Ottinger hat die neue Römermaske enthüllt, die gegenüber des Bahnhofs in  der Bismarckanlage aufgestellt werden soll.  Simon Sulk

Roland Ottinger hat die neue Römermaske enthüllt, die gegenüber des Bahnhofs in der Bismarckanlage aufgestellt werden soll. Simon Sulk © Simon Sulk, NN

Vor etwa 25 geladenen Gästen, bestehend aus Freunden, Sponsoren und Kollegen des Kunstkollektivs AEK wurde die Glasfaserhülle entfernt, in der die Betonmaske seit knapp acht Wochen aushärtete. Nun kann sie mit einer Spezialfarbe bestrichen und für den Transport vorbereitet werden.

Die gut zwei Tonnen schwere Maske, die an die Parademasken aus dem Weißenburger Römerschatz angelehnt ist, wird dann mit einem Kran verladen und zu ihrem Aufstellungsort transportiert. Sie soll in der Bismarckanlage, direkt gegenüber vom Bahnhof zum Blickfang werden – so wie die große Schwester an der B 2. Der genaue Termin für den Transport steht noch aus, da die Fundamentierungsarbeiten zunächst abgeschlossen werden müssen.

Noch fehlt der letzte Feinschliff, aber man erkennt schon ganz gut, wie die zweite Römermaske einmal aussehen wird.

Noch fehlt der letzte Feinschliff, aber man erkennt schon ganz gut, wie die zweite Römermaske einmal aussehen wird. © Simon Sulk, NN

Die Aufstellung einer weiteren Römermaske des Weißenburger Künstlers Roland Ottinger war über den Stadtmarketingverein in die Wege geleitet worden. Durch die großzügige Unterstützung von Sponsoren sowie durch die sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadt Weißenburg ist der deutliche Hinweis auf die römische Vergangenheit der Stadt bald schon nicht nur an der Bundesstraße, sondern auch im Innenstadtbereich vorhanden.

„Weißenburg ist Römerstadt. Mit dem Aufgreifen der Maske mit ihrem eindeutigen Wiedererkennungswert möchten wir dies den Besuchern, aber auch den in Weißenburg lebenden Menschen verdeutlichen“, unterstrich Stadtmarketinggeschäftsführer Simon Sulk bei der Enthüllung. Besonders freute er sich, dass bürgerschaftliches Engagement erneut dazu geführt hat, dass ein Projekt zur Kunst im öffentlichen Raum realisierbar wurde und dankte deshalb ausdrücklich allen beteiligten Förderern.

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