Noch zwei Spiele bis zum Urlaub

Zu viele Platzverweise und neue Ziele: Der Club im Endspurt

Fadi Keblawi
Fadi Keblawi

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5.5.2022, 05:27 Uhr
Ein paar Dinge gibt es noch zu tun bis zum Urlaub. Sagt Robert Klauß.

© Sportfoto Zink / Daniel Marr, Sportfoto Zink / Daniel Marr Ein paar Dinge gibt es noch zu tun bis zum Urlaub. Sagt Robert Klauß.

Dass es jetzt für sie aus sportlicher Sicht um nicht mehr so richtig viel geht in dieser Zweitligasaison, finden sie beim 1. FC Nürnberg natürlich schade. Erst kürzlich hatte Trainer Robert Klauß den Anspruch formuliert, dass auch am letzten Spieltag gegen den FC Schalke doch bitte noch etwas gewinnen sein solle für den Club. Gewinnen können sie immer noch etwas, nur das ganz große Ziel ist nach dem 1:1 beim FC Sankt Pauli erst einmal weg.

Der Club wird am Ende dieser Spielzeit nicht aufsteigen, ein paar Sachen haben sie sich für die letzten beiden Partien aber trotzdem noch vorgenommen. Einerseits geht es noch um Geld und die sogenannte TV-Tabelle, andererseits darum, sich mit einem guten Gefühl aus dieser guten Saison zu verabschieden. Was Hoffnung macht? Vor einem Jahr ist ihnen das schon einmal gelungen. Damals stand einigermaßen frühzeitig der Klassenverbleib fest und brachten Klauß und der Club die Saison trotzdem zu einem seriösen Ende.

"Wir kennen das aus der letzten Saison", sagt also auch Klauß, "da hatten wir in den letzten Spielen nur noch das Ziel, so viele Punkte wie möglich zu holen. Das ist uns gut gelungen." Diesmal die gleiche Übung unter leicht veränderten Umständen. "Es geht darum, erst einmal Platz sechs zu halten und dann vielleicht noch Fünfter oder Vierter zu werden", sagt Klauß. Beweisen wollen sie, sagt Klauß, "dass wir unabhängig davon, unter welchem Druck wir stehen, guten Fußball zu spielen."

Erst ist zuversichtlich in dieser Hinsicht, glaubt also nicht, dass die Spieler vorschnell in den Urlaubsmodus wechseln. Zumal die ja auch noch Werbung machen sich können: "Es geht natürlich auch um einzelne Spieler. Wer bringt sich in Stellung? Wer sammelt Selbstvertrauen? Wer positioniert sich für die neue Saison? Das sind alles Dinge, die helfen, um dann auch Leistung zu bringen."

Gespräch mit Knothe

Keine Chance, sich zu positionieren, wird Noel Knothe erhalten. Der junge Innenverteidiger, der vor gar nicht allzu langer Zeit als Entdeckung galt, kam in dieser Spielzeit noch gar nicht in der zweiten Liga zum Einsatz - und wird das auch nicht mehr schaffen. In der U21 ist Knothe am Dienstag nämlich zum dritten Mal in dieser Saison in einem Pflichtspiel vom Platz geflogen.

Am Mittwoch kündigte Robert Klauß ein Gespräch mit Knothe an, der den Verein im Sommer verlassen muss. "In Summe ist das einfach nicht gut für ihn", sagt Klauß, "weil ihm Spielzeit fehlt und er sich nicht positiv präsentieren kann. Für uns ist es aber wichtig, dass die Spieler mit einem positiven Gefühl wieder kommen und wir auch sehen, dass sie der U21 helfen."

Lohkemper macht Mut

Einer, der der ersten Mannschaft helfen könnte, stand am Mittwoch überraschend lange mit seinen Kollegen auf dem Platz. Felix Lohkemper tastet sich wieder an den Leistungssport heran. Prognosen, wann der Angreifer wieder helfen kann, will Klauß aber nicht abgeben: "Wichtig ist, dass wir ihm Zeit geben und dass wir von Tag zu Tag schauen." Für Lohkemper könnte der Urlaub also knapp ausfallen in diesem Sommer - für seine Kollegen beginnt er am Ende der nächsten Woche dann wirklich.

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