Donnerstag, 17.10.2019

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Der Darmstadt-Trip: Das wartet auf den FCN bei den Lilien

Der nächste Club-Gegner ist einsatzfreudig, trifft aber nicht mehr - 13.09.2019 18:17 Uhr

Für Club-Kapitän Hanno Behrens wird das Spiel gegen Darmstadt besonders. © Sportfoto Zink


So ist die Lage

Der Saissonstart geriet für den SV Darmstadt 98, am Sonntag (13.30 Uhr, Live-Ticker auf nordbayern.de) Gastgeber des 1. FC Nürnberg, recht verheißungsvoll: Beim dramatischen 1:1 in Hamburg verpasste man nur dank eines Elfmeters in der achten Minute der Nachspielzeit den Sieg, dann ließ das Team von Trainer Dimitrios Grammozis Holstein Kiel mit 2:0 abblitzen. Nach einem standesgemäßen 6:1-Pokalsieg beim Fünftligisten Oberneuland war es aber vorbei mit der blau-weißen Herrlichkeit: Ein 0:4 in Osnabrück, ein 0:0 gegen Dresden und ein 0:1 in Sandhausen ließen die Lilien auf den Relegationsrang 16 abrutschen. In der Länderspielpause hat sich Darmstadt neu sortiert. Verletzte Spieler kehrten zurück, zudem wurde der Kader noch mit dem Südkoreaner Seung-Ho Paik und dem Serben Ognjen Ozegovic verstärkt.

 

+++ Der FCN? Wir brauchen Ihre Meinung +++

 

Top & Flop

Sorgen bereitet vor allem die Offensive – seit 296 Minuten warten der Ex-Fürther Serdar Dursun & Co. schon auf den vierten Saisontreffer. Die Torflaute beheben helfen soll der kurz vor Ende der Transferfrist von Partizan Belgrad gekommene Ozegovic. "In die Länderspielpause sind wir mit dem Ansatz gegangen, voranzukommen hinsichtlich mehr Ballkontrolle und dem Kreieren von Torchancen. Wir wollen die Jungs ermutigen, noch mehr Spielfreude zu zeigen", sagte Grammozis der FAZ.  Was dem Coach an seiner Mannschaft bereits gefällt: "Einsatz, defensive Stabilität, Arbeitsethos, also die Tugenden, die Darmstadt 98 ausmachen – das haben die Jungs mit Ausnahme des Osnabrück-Spiels immer gut gemacht."

 

Im Fokus

Exakt 14 Sekunden benötigte Tim Skarke für sein erstes Zweitliga-Tor im Lilien-Trikot. Direkt nach seiner Einwechslung war dem im Sommer aus Heidenheim gekommenen ehemaligen U21-Nationalspieler in Hamburg der Führungstreffer gelungen, gegen Kiel ließ er ebenfalls das 1:0 folgen. Damit gehen die Hälfte der bislang vier Darmstädter Tore auf das Konto des flinken Außenstürmers. Für den Sportlichen Leiter Carsten Wehlmann ist Skarke mit seinen 23 Jahren aber "noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen".

Mathenia und mehr! Das blumige Club-Darmstadt-Quiz

© Sportfoto Zink / DaMa

Lets go to the Lilien! Der Club gastiert am Sonntag in Darmstadt. Im Vorfeld des Kräftemessens haben wir was vorbereitet. Was denn? Ein Quiz natürlich!

© Roland Holschneider (dpa)

© Roland Holschneider (dpa)

Frage 1/19:

Darmstadt liegt in...

© dpa

© dpa

Frage 2/19:

Der Ursprung des Namens Darmstadt...

© Roland Fengler

© Roland Fengler

Frage 3/19:

Sind Lilien Zwiebelpflanzen?

© dpa

© dpa

Frage 4/19:

Wo liegt das Stadion der Lilien?

© NN-Archiv

© NN-Archiv

Frage 5/19:

Der spätere Club-Trainer mit dem Darmstadt gegen den FCN 1973 Süddeutscher Meister wurde, hieß

© Karlheinz Daut

© Karlheinz Daut

Frage 6/19:

Wie hoch gewannen die von ihm trainierten Südhessen damals das Spiel gegen den Club?

© Tobias Klink

© Tobias Klink

Frage 7/19:

Wie nennt man die Spielstätte des Nürnberger Liga-Konkurrenten im Volksmund?

© Rainer Fechter

© Rainer Fechter

Frage 8/19:

Wie viele Elfer verwandelte Club-Libero Horst Weyerich beim irren 6:4-Heimerfolg gegen die Lilien?

© Willi Bauer

© Willi Bauer

Frage 9/19:

Wer ist mit ligaübergreifend 13 verwandelten Elfern der beste Nürnberger in dieser Kategorie?

© Michael Matejka

© Michael Matejka

Frage 10/19:

Schoss Weyerich 1979 beim 3:1 gegen Darmstadt den Ball ausnahmsweise per Strafstoß am Tor vorbei?

© NZ-Archiv

© NZ-Archiv

Frage 11/19:

Was sagte Weyerich, nachdem er 1981 nach einem Schlag gegen Darmstadts Bodo Mattern vom Platz flog?

© dpa

© dpa

Frage 12/19:

Lilien sieht man als Blumenschmuck oft bei Hochzeiten, fast aber noch häufiger ...

© Mark Johnston

© Mark Johnston

Frage 13/19:

Wie ist der Name des musikalischen Ex-Nürnbergers, der später in Darmstadt sein Geld verdiente?

© Sportfoto Zink / DaMa

© Sportfoto Zink / DaMa

Frage 14/19:

Was kann Tobias Kempe, der vor seiner Club-Zeit bereits in Darmstadt spielte, besonders gut?

© Sportfoto Zink / WoZi

© Sportfoto Zink / WoZi

Frage 15/19:

Hanno Behrens wechselte 2015 aus Darmstadt zum Zweitligisten nach Nürnberg, obwohl...

© Sportfoto Zink / DaMa

© Sportfoto Zink / DaMa

Frage 16/19:

Behrens traf in Nürnbergs Aufstiegssaison beim 4:3-Erfolg am Böllenfallttor das Aluminium?

© Sportfoto Zink / DaMa

© Sportfoto Zink / DaMa

Frage 17/19:

Wer traf bei diesem enorm packenden Spiel im Oktober 2017 hingegen zweimal ins Tor der Hausherren?

© Sportfoto Zink / DaMa

© Sportfoto Zink / DaMa

Frage 18/19:

Christian Mathenia betätigte sich als Kollege von Hanno Behrens auch schon als Torwart der Lilien?

© Sportfoto Zink / WoZi

© Sportfoto Zink / WoZi

Frage 19/19:

Hatte der Club im Sommer angeblich Interesse an einer Verpflichtung von Darmstadts Marvin Mehlem?

© Sportfoto Zink / DaMa

Lust auf ein weiteres Quiz?

Dann hier entlang!

Die Bilanz

In insgesamt 33 Pflichtspielen ging 15 Mal der Club als Sieger vom Platz, neunmal gewann Darmstadt. In der 2. Liga traf man sich bislang 16 Mal, sechs Nürnberger Siegen (darunter das denkwürdige 4:3-Spektakel vom 16. Oktober 2017) stehen vier Darmstädter Erfolge gegenüber. Besonders böse unter die Räder gekommen war der Club am 13. Mai 1973 in der Regionalliga Süd: Mit einem 7:0 machten die Lilien die süddeutsche Meisterschaft perfekt und sicherten sich die Teilnahme an der Bundesliga-Aufstiegsrunde. 

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Man kennt sich

Tobias Kempe zog es 2017 nach nur einem Jahr beim Club wieder zurück nach Darmstadt, bleibenden Eindruck hat der Mittelfeldmann am Valznerweiher nicht hinterlassen. Der Vertrag mit einem anderen Ex-Nürnberger, Wilson Kamavuaka, wurde Anfang September "in beiderseitigen Einvernehmen" aufgelöst. Auf einen freundlichen Empfang am Böllenfalltor hoffen dürfen am Sonntag mit Club-Kapitän Hanno Behrens und Torhüter Christan Mathenia zwei einstige Darmstädter Aufstiegshelden.

Und sonst so?

Für nostalgieselige Fußballromantiker war das Merck-Stadion am Böllenfalltor, wie die Spielstätte seit 2014 ja offiziell heißt, inmitten all der seelenlosen Multifunktionsarenen eine archaische Wohlfühloase mit herbem Achtziger-Jahre-Charme. Bei der DFL zeigte man sich weniger begeistert und drohte sogar mit Lizenzentzug. Also rückten Ende 2018 die Bagger an, die kultige, einst auf Kriegsschutt errichtete Gegengerade ist bereits Geschichte. Bis Mitte 2021 soll das marode Stadion an der Nieder-Ramstädter-Straße runderneuert sein. Und wem der Abschied gar zu schwer fiel, der konnte sich für den heimischen Garten einen Wellenbrecher (198 Euro) oder eine 300 Kilogramm schwere Betonstufe (49,98 Euro) kaufen. Die Nachfrage soll groß gewesen sein. 

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Uli Digmayer

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