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Fifa: Gesten für George Floyd sollen nicht mehr bestraft werden

Der Fall sorgte auch in der Bundesliga für große Betroffenheit - 02.06.2020 07:30 Uhr

Der Fußball-Weltverband sprach sich in einer Stellungnahme dafür aus, dass in diesem Zusammenhang „gesunder Menschenverstand“ genutzt werde und die Umstände berücksichtigt werden, berichtete die US-Nachrichtenagentur AP am Montag (Ortszeit). Die FIFA schrieb demnach auch, dass sie „die Tiefe der Gefühle und Bedenken, die viele Fußballer angesichts der tragischen Umstände des Falles George Floyd zum Ausdruck bringen“, verstehe.

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Krawalle in den USA nach Tod von George Floyd

In amerikanischen Städten kam es nach dem gewaltsamen Tod des Schwarzen George Floyd, der nach einer Polizeikontrolle gestorben war, zu mehrtägigen Ausschreitungen.


Am Wochenende hatten Profis in den Partien der Fußball-Bundesliga mit Aktionen auf den Tod Floyds aufmerksam gemacht, der vergangene Woche infolge eines brutalen Polizeieinsatzes in Minneapolis ums Leben gekommen war. Weston McKennie von Schalke 04 zeigte Empörung und Anteilnahme auf einer Armbinde, Mönchengladbachs Marcus Thuram ging symbolisch in die Knie, die Dortmunder Jadon Sancho und Achraf Hakimi forderten auf T-Shirts „Justice for George Floyd“ (Gerechtigkeit für George Floyd). Den Statuten des Deutschen Fußball-Bundes zufolge sind solche Aktionen untersagt.

Der DFB kündigte an, dass sich der Kontrollausschuss damit befassen werde. „Ob es in den vorliegenden Fällen zu Sanktionen kommen muss, bleibt abzuwarten“, sagte DFB-Vizepräsident Rainer Koch am Montagabend. Bei der Überprüfung durch den Kontrollausschuss gehe es darum „festzustellen, ob das Spiel und das Spielfeld der richtige Ort für diese Handlungen sind“.

dpa

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