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Fürths Trainer Buric: "Das habe ich noch nie erlebt"

Die Stimmen der Akteure zum unglücklichen Remis der Spielvereinigung - 25.08.2018 16:43 Uhr

Ärgerte sich über die späten Gegentore: Kleeblatt-Coach Damir Buric. © Sportfoto Zink / WoZi


Fürths Trainer Damir Buric: "Bei uns ist pure Enttäuschung. Die Art und Weise, wie wir gespielt haben: wir waren in Überzahl, aber das hat man überhaupt nicht gemerkt. Das war schlecht von uns. Ich bin schon lange Trainer, aber das habe ich noch nie erlebt, das ist eine böse Überraschung für uns alle. Wir müssen das analysieren, wieso und weshalb, damit das in Zukunft nicht mehr vorkommt. Wir haben gewarnt, dass es ein schwieriges Spiel wird und die Organisation stimmen muss. Der eine oder andere hat das aber nicht so wahrgenommen. Wir haben einfache Dinge nicht gelernt. In der letzten Minute läufst du wie schon gegen Dortmund in einen Konter. Wir müssen schnellstens lernen und diese Fehler abstellen. Für mich war die größte Frage: wir waren in Überzahl und wir waren ängstlich. Du musst dich da nach der Führung behaupten und zeigen. Wir haben noch viel Arbeit vor uns, aber wir wissen, dass wir uns in einem Prozess befinden und noch nicht die Stabilität haben."


Kleeblatt-Torschütze Tobias Mohr: "Dass ich in der Startelf stehe, ist echt schön. Ich habe mich sehr gefreut und mit einem Tor belohnt. Wir führen dann bis zur 89. Minute 2:0 zu Hause und in Überzahl. Da darf normalerweise nichts passieren. Dass wir dann am Ende wieder mit gefühlt leeren Händen da stehen, ist umso bitterer. Das ist eine gefühlte Niederlage."

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Grantig auf Green: Fürther Fans verteilen schwache Noten

Trotz einer 2:0-Führung und Überzahl verpasste die SpVgg Greuther Fürth einen fast sicher geglaubten Heimsieg über Paderborn. In der Nachspielzeit versagten dem Kleeblatt die Nerven. Sie haben abgestimmt, das sind die Noten der SpVgg-Profis.


Innenverteidiger Mario Maloca: "Zwei Spiele in Folge bekommen wir die Tore in der Nachspielzeit. Wir müssen das analyiseren. Wir haben bis zur Nachspielzeit gekämpft haben und dann hat uns wieder die Nachspielzeit gekillt. Wir haben zwei wichtige Punkte verloren und jetzt haben wir ein schweres Spiel in Duisburg vor der Brust. Es fühlt sich an wie eine Niederlage, weil wir die drei Punkte verdient gehabt hätten. Nach der gelb-roten Karten führen wir 2:0 , aber sie kamen zurück. Nach dem 2:1 war es schwierig für uns, aber wir hätten es besser spielen müssen. In Unterzahl kämpft man noch mehr und wir hätten es in den letzten Minuten entscheiden und kompakter stehen müssen."


Paderborn-Coach Steffen Baumgart: "Wir haben ein sehr interessantes Spiel gesehen mit einer ausgeglichenen ersten Halbzeit. Ich habe leichte Fehler von meiner Mannschaft gesehen, wo wir es nicht geschafft haben, konzentriert und konsequent nach vorne zu spielen. Wir hatten einige Probleme, ins Spiel zu finden, danach war alles ok. Es war eine klare gelb-rote Karte. Aber das passiert mal. Ich gebe meinen Spielern vor, aggressiv an die Sache ran zu gehen. Wir haben in der zweiten Halbzeit versucht, nach vorne zu spielen und geraten 0:2 in Rückstand. Danach arbeiten wir uns nach vorne und werden am Ende glücklich belohnt. Ich freue mich über den Punkt."

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Fürth ist fassunglos: Kleeblatt bricht wieder in der Schlussphase ein

Nicht schon wieder in der Nachspielzeit! Mehr als 45 Minuten war die Elf von Damir Buric gegen den SC Paderborn in Überzahl, mit einer 2:0-Führung kurz vor Schluss brachte sich die Spielvereinigung in eine denkbar gute Ausgangslage - ehe sie sich dann in den letzten Minuten um die drei Punkte brachte.


 

sha

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