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Noch mehr Vakuum auf rechts: Der FCN verleiht Pachonik

Außenverteidiger schließt sich den Stuttgarter Kickers an - 14.07.2015 14:04 Uhr

Gegen Hannover - für Hiroshi Kiyotake eingewechselt - feierte Tobias Pachonik einst sein Bundesliga-Debüt. Nun geht es für den Youngster in der 3. Liga weiter. © Zink / JüRa


Es war Valerien Ismael gewesen, der in der Startphase der vergangenen Saison auf Tobias Pachonik setzte. Der Valerien Ismael, der vor seinem Arbeitsende immer glück- und hilfloser agierte - wie Pachonik aber hoffnungsvoll in die neue Spielzeit startete. Und es begann gar nicht schlecht für den damals 19-Jährigen, was nichtmal überraschte.

Schließlich hatte der gebürtige Marktoberdorfer schon in der Saison zuvor eine Klasse höher Arbeitsproben abgegeben. Am 33. Spieltag war Pachonik gegen Hannover nach einer knappen Stunde eingewechselt worden. Er überzeugte, auch wenn sein Club 0:2 verlor. “Riesig und geil“ sei sein Debüt gewesen, berichtete damals der Jungspund, der beim Saisonfinale auf Schalke (1:4) dann sogar durchspielen durfte.

Also kam Pachonik auch in der neuen Saison zum Zug. Nicht mehr auf der offensiven Außenbahn, sondern als Rechtsverteidiger. Beim 1:0 gegen Aue – am 1. Spieltag also – machte er seine Sache ordentlich, was man von Pachoniks nachfolgenden Auftritten nicht behaupten konnte. Beim 1:5 in Fürth und beim 0:1 gegen den FSV Frankfurt war der nun Nun-Stuttgarter mit diesem Makel nicht alleine. Dennoch: Mehr als zwei weitere Kurzeinsätze sollten es in der Zweitliga-Saison 2014/15 für den Außenbahn-Spezialisten nicht mehr werden.

In der kommenden Zweitliga-Saison werden keine weiteren hinzukommen. Der inzwischen 20-Jährige wird für ein Jahr an die Stuttgarter Kickers verliehen. "Ich möchte diese Chance bei einem ambitionierten Drittligisten nutzen und mich weiterentwickeln", gibt Pachonik auf der Club-Homepage zu Protokoll. Ebenfalls dort äußert sich Sportvorstand Martin Bader zum Leihgeschäft mit den Blauen aus Degerloch: “Wir wünschen Tobias Pachonik ein erfolgreiches Jahr in Stuttgart und hoffen, dass er dort die nötige Spielpraxis erhält, die wir für ihn für wichtig erachten".

Die Rechtsverteidiger-Position, die beim Club in den vergangenen Testspielen Mittelfeldmann Kevin Möhwald interimsmäßig betreute, kommt nach Pachoniks Abgang nun weitgehend verwaist daher. Das soll jedoch nicht lange so bleiben. Ein Fachmann für rechts hinten soll alsbald kommen. Der norwegische Nationalspieler Martin Linnes gilt hierbei als Wunschkandidat. Feststeht: Der FCN braucht noch einen Außenverteidiger. Fußballabteilungsleiter Wolfgang Wolf betont bei kicker.de: "Wir versuchen, dass dieser gegen Freiburg auf dem Platz steht".

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apö

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