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"Schwierige Aufgabe": Club-Coach Canadi warnt vor Sandhausen

Der nächste Auswärtsstreich soll gelingen - 15.08.2019 15:11 Uhr

"Wir werden es mit großer Aggressivität gegen den Ball zu tun bekommen," warnt der Club-Trainer vor dem Spiel. © Zink


Logisch, dass vor dem Trip in den kleinsten Zweitliga-Standort Erinnerungen wach werden an den 6. Mai 2018. Mit einem 2:0-Erfolg machten die Franken den Deckel drauf auf den achten Wiederaufstieg ins Fußball-Oberhaus. Ob sich mit dieser schönen Vorgeschichte wohl ein paar Prozent an zusätzlicher Motivation herauskitzeln lassen? "Wir haben doch jetzt einen ganz andere Mannschaft hier. Es führt zu weit, diese Situationen zu vergleichen", sagt Canadi. Will heißen: Das ist Schnee von gestern.


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Der Club-Coach glaubt vielmehr, dass die Trauben im Hardtwald diesmal höher hängen. Vor gut 15 Monaten gewannen die Franken dort relativ souverän, diesmal rechnet Canadi mit mehr Gegenwehr. "Das ist eine schwierige Aufgabe, denn Sandhausen hat eine sehr leidenschaftlich agierende Mannschaft, die gut organisiert ist und ein gutes, zielstrebiges Umschaltspiel praktiziert", warnt der Österreicher, dem natürlich nicht entgangen ist, dass der SVS bislang in jedem Spiel vier Gelbe Karten kassiert hat: "Wir werden es mit großer Aggressivität gegen den Ball zu tun bekommen. Darauf müssen wir uns einstellen."

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Bilanz spricht für den Club

Vor allem im DFB-Pokal beim 0:1 gegen Borussia Mönchengladbach warf Sandhausen diese Tugenden zuletzt in die Waagschale. In der Liga reichte es bislang nur zu einem Punkt (1:1 in Kiel, 0:1 gegen Osnabrück). Die Bilanz spricht für den Club: Von den acht Zweitligaduellen hat er sechs gewonnen, zweimal siegten die Sandhäuser. Allerdings scheiterten die Franken dort vor sechs Jahren im DFB-Pokal nach Elfmeterschießen.

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Vermutlich wird Canadi diesmal nicht wieder sechsmal rotieren lassen in der Anfangsformation; bezüglich seiner Personalplanung lässt er sich allerdings nicht in die Karten schauen. Klar ist lediglich, dass neben den Langzeitverletzten Virgil Misidjan, Alexander Fuchs, Kevin Goden, Adam Zrelak und Fabian Schleusener auch die angeschlagenen Abwehrspieler Georg Margreitter und Fabian Nürnberger nicht zur Verfügung stehen. Denkbar ist, dass Neuzugang Felix Lohkemper in den Kader rückt und sein Debüt geben wird.

 

Harald Büttner

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