Offensivspieler fällt monatelang aus

Nach Knieschaden: Kleeblatt verlängert mit Robin Kehr

RESSORT: Lokales / Sonstiges..DATUM: 14.09.16..FOTO: Michael Matejka ..MOTIV: Mitarbeiterporträt / Mitarbeiterportrait: Peter Schulze-Zachau..ANZAHL: 1 von 1..Veröffentlichung nur nach vorheriger Vereinbarung
Peter Schulze-Zachau

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6.10.2021, 14:13 Uhr
Robin Kehr Ende im September im Training. Bis er wieder mit der Mannschaft üben darf, wird einige Zeit vergehen. 

Robin Kehr Ende im September im Training. Bis er wieder mit der Mannschaft üben darf, wird einige Zeit vergehen.  © Sportfoto Zink / Wolfgang Zink, Sportfoto Zink / Wolfgang Zink

Sieben Minuten waren gespielt, da war das Comeback des Robin Kehr schon wieder beendet. Im Regionalligaspiel der Fürther U23 gegen den FC Bayern II, das am Ende mit 0:3 verloren ging war das schon früh die schlechteste Nachricht an diesem Samstagnachmittag. Es war der erste Pflichtspielauftritt Kehrs in dieser Spielzeit, der erst kürzlich eine Bänderverletzung am Sprunggelenk auskuriert hatte. Am Dienstag folgte die Diagnose: Wie der Verein mitteilt handelt es sich um eine "Kreuzband- und Meniskusverletzung", in den kommenden Tagen wird der Offensivmann operiert. Und fehlt anschließend mehrere Monate lang.

Das hat aber offenbar keinen Einfluss darauf, wie sehr sie Robin Kehr beim Kleeblatt schätzen, welches Potenzial und welche Entwicklungssprünge sie ihm zutrauen. Denn zeitgleich mit der Diagnose vermeldete der Verein die vorzeitige Vertragsverlängerung mit dem gebürtigen Pinneberger um ein Jahr bis 2023. Darüber hinaus hat sich der Verein eine Option sichern lassen, um den Spieler eine weitere Saison binden zu können. "Wir werden Robin in der schweren Zeit, die jetzt vor ihm liegt, nach Kräften unterstützen, damit er anschließend wieder voll durchstarten kann", erklärt Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi. "Unabhängig von dieser Verletzung haben wir uns dazu entschieden, seinen auslaufenden Vertrag zu verlängern, denn wir sehen großes Potential in Robin."

Im Sommer 2019 war Kehr aus der A-Jugend von Borussia Dortmund nach Fürth gewechselt, richtig ankommen konnte Kehr seitdem aber nicht. Immer wieder machte ihm sein Körper Probleme. Sieben Spiele in der Regionalliga, acht in der zweiten Liga und eines im DFB-Pokal hat er seitdem absolviert, dass er dabei immerhin fünf Tore erzielen konnte, verdeutlich die Fähigkeiten des mehrmaligen U-Nationalspielers. In Fürth glauben sie weiter an ihn.

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